Leseplätzchen, Folge 4

Ein weiterer Leser meines „Virtuellen literarischen Salons“ gewährt uns einen Blick auf eine Lese-Ecke. Allerdings nicht in seinem Wohnzimmer oder seiner Bibliothek, sondern während einer Veranstaltung, bei der es ums Lesen ging, genauer gesagt, um musikgewordene Literatur. Der Chor sang vertonte Gedichte von H. Hesse, Th. Storm, N. Lenau, E. Geibel und F. Endrikat und Eugen las die Gedichte vor. Bei der Veranstaltung handelte es sich um das Neujahrskonzert vom Liederkranz Pfullingen. Mehr zur Veranstaltung findet ihr hier.

Eugen beim Vorlesen

Eugen sandte mir dazu einen Auszug eines Gedichts von Hermann Hesse:

„Es muss auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluss,
Sonst wär die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein Genuss.“

Und ergänzt: „Neben der Musik muss es manchmal eben auch ein Gedicht sein.“ Wohl wahr!

Überhaupt: Live-Musik beim Lesen ist ja ziemlich chic, noch dazu, wenn sie einen direkten Bezug zur aktuellen Lektüre hat. Vielleicht ließe sich das ja ausbauen, ein Geiger zum Liebesroman, ein Orchester zum Thriller, ein Gitarrist zum Gedichtband – es würde allerdings in unserem Wohnzimmer ein bisschen eng für ein ganzes Orchester. Aber die Nachbarn hätten auch was davon ; )

Herzlichen Dank an Eugen für das Foto! Und ihr wisst ja: Ich freue mich, wenn mir weitere Bücherwürmchen Fotos ihrer „Leseplätzchen“ schicken.

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Über Petra Gust-Kazakos

Femme de lettres, Autorin, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, stets lese- & reiselustig, liebt Bibliotope, http://phileablog.wordpress.com/
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