Ihr, meine Lieben, die ihr mein Blog schon seit längerer Zeit verfolgt, erinnert euch gewiss noch an meine regelmäßigen Lamentos über mangelnden Platz für Bücher. Etwa hier, hier und hier. Ja, dieses Thema hat uns lange und intensiv beschäftigt. Übrigens ohne dass allzu viel Konkretes dazu passiert wäre.
Aber kürzlich fanden wir die ideale Lösung, zufällig, im „Antikart“ in Karlsruhe. Es sollte der letzte Versuch sein, bevor wir schweren Herzens doch in dieses große Möbelhaus gegangen wären, wozu wir überhaupt keine Lust hatten. Schon der Gedanke, sich durch das komplette Gebäude schlängeln zu müssen, unterwegs Teelichte, Servietten und ähnlichen Kram in den Wagen zu werfen, ewig an der Abholstelle anzustehen und am Ende jede Menge Kartonabfall im Keller zu horten, ließ uns eine wahre Meisterschaft im Prokrastinieren dieses Ausflugs entwickeln.
Und im „Antikart“ standen sie dann, unsere neuen, gebrauchten Regale für das Gästezimmer: Ein sehr schlichtes, zweckmäßiges und variables System. Es erinnert etwas an das „String“ von Nils Strinning, nur dass man nichts aufhängen muss. Nichts wird gebohrt, geschraubt oder gehämmert, sondern alles einfach nur zusammengesteckt und eingehängt. Der freundliche Händler lieferte uns die Teile und half kräftig beim Aufbau, der – verglichen mit gewissen anderen Aufbauten – geradezu blitzschnell ging. Abfall fiel auch keiner an. Und hier das Ergebnis:
Es passt prima zum Dielenboden und zu den beiden Sesseln und beherbergt nun in den oberen, schwer zu erreichbaren Regalen Schul- und Kinderbücher und ab der zweiten oberen Reihe alphabetisch geordnet die Belletristik (ohne Krimis, Thriller und historische Romane, die stehen in anderen Regalen).
Unsere Lieblingsromane mit der passenden Sekundärliteratur stehen weiterhin im Wohnzimmer. Ebenso die Sach- und Fachbücher zu den diversen Themen, die uns beschäftigen. Wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich sehr glücklich mit der neuen Lösung: Endlich neue Regale!










Sie gefallen mir sehr gut. Auch die beiden Sessel übrigens. Da finde ich es doch schade, dass ich in meiner Nähe keine vergleichbares Geschäft kenne. Ich bräuchte nämlich auch dringend Regale.
Danke, liebe Errinye. Ich hatte auch nicht erwartet, sie dort zu finden. Der hübsche kleine Antiquitätenladen verkauft allerdings auch einiges aus dem 20. Jahrhundert, vieles aus den 50er, 60er Jahren. Ich dachte, dort eher einen “klassischen” Bücherschrank zu finden, aber so war es natürlich noch viel besser, weil man in die Regale ordentlich was reinbekommt. Und sie sehen so leicht dabei aus!
Liebe Petra,
die Regale sehen wundervoll aus! Gerade diese Leichtigkeit durch die offenen Seitengitter gefällt mir richtig gut.
Im Vergleich zu den komplett hölzernen Regalen des schwedischen Möbelhauses, fühle ich mich bei dem Anblick deiner Regale nicht gleich erschlagen. (Meine Wand voller “Billy”Regale sieht dagegen eher aus wie eine Mauer…)
LG
Vanessa
(die sich nun auf die Suche nach ähnlichen Regalen begibt)
Danke dir, liebe Vanessa : ) Ja, diese Leichtigkeit hatte es uns auch angetan. Zumal das Gästezimmer nicht besonders groß ist. So eine Billy-Wand haben wir auch im Wohnzimmer (http://phileablog.wordpress.com/2011/01/08/leseplatzchen-folge-3/), aber sie ist nun etwas lockerer befüllt als auf dem Foto – und bietet endlich wieder Platz für die Neuanschaffungen! Liebe Grüße & viel Erfolg bei der Regalsuche!
Sehr schön und filigran. Diese Regale versetzen mich um Jahrzehnte zurück in die frühen 60er, als meine Eltern noch Salzstangenständer aus Messing und einen Blumenständer voller Grünlilien und Spargelkraut ihr eigen nannten. Muß alte Fotoalben ansehen, jetzt ….
Danke dir : ) Da wünsche ich dir viel Spaß & schöne Erinnerungen, liebe Puzzle!
Sieht sehr gemütlich und irgendwie “frisch” aus!
Frisch – stimmt : ) Schön zeitlos, obwohl sich das Alter der Regale ganz gut einordnen lässt. Danke, liebe Hannah
Sehr schön geworden! Gut Ding will Weile haben. Jetzt habt Ihr das “gute Ding”!
Ja, Gott sei Dank : )
Sehr schön! Ich mag ja die Billy-Variante eigentlich gerne (am liebsten in Weiß), aber die schwarze Gitteroptik finde ich äußerst ansprechend. Luftig und leicht!
Stimmt, die weißen sind auch prima, bunt werden sie ja von alleine (durch die Buchrücken, Krimskrams etc.). Danke, liebe Caterina
Das ist wirklich sehr schön geworden! Ich freue mich für dich und über deine neuen Regale! Auch ich habe eine weiße Billy-Regal-Wand hier und fühle mich doch manchmal immer wieder erschlagen davon … das hier ist wirklich eine schöne Alternative!
Vielen Dank, liebe Mara! Erstaunlich, wie allgegenwärtig Billy in unseren Wohnungen ist. Aber es ist natürlich auch einfach praktisch und unschlagbar preiswert.
Liebe Petra,
wir freuen uns mit Euch über dieses feine Regal! Wir besitzen neben den weißen und schwarzen Billy-Regalen, die einfach günstig und schnörkellos zeitlos sind, ein ganz ähnliches Regal, wie Ihr jetzt. Und es stimmt, was eigentlich alle vor uns bereits schrieben: es sieht einfach sehr viel offener, nicht so zugestellt aus. Jetzt sind wir nur noch gespannt, ob Du die Fotos mit dem neuen iphone aufgenommen hast ….
Hallo, ihr Lieben! Ihr habt ein ganz ähnliches? Es gibt dieses Regalsystem ja auch mit Schubladen, Containern etc. Ich denke, es ist in den 1960er-Jahren sehr beliebt gewesen. Der ursprüngliche Entwurf von Strinning stammt von 1949, glaube ich, wo es wohl darum ging, nach Kriegsende aus wenig und preiswertem Material eine nette Regalwand herzustellen. Das Prinzip hat sich dann ja ganz gut durchgesetzt : ) Die Fotos hat mein Liebster aufgenommen, das mit dem neuen iPhone dauert noch ein wenig.
Liebe Petra, danke fürs Teilen. Mir gefällt dieses Regalsystem ebenfalls sehr gut, weil es so “luftig” ist. Ich hab’s mal mit weißlackierten Streben gesehen + Jemand hatte die Bretter bunt lackiert – war eine witzige Idee.
Auch wenn’s neu ist: So wahnsinnig viel Platz ist bei euch ja nicht mehr drin für neue Bücher… LG Mila
Sag doch so was nicht! ; ) Im Notfall müssen dann wieder welche aussortiert werden … Liebe Grüße
Petra
Schön; und alles, was nicht aus dem Möbelhaus kommt, gleich doppelt. Leider hatte ich nicht das Glück, etwas Altes zu finden, und dann irgendwann die Nerven verloren …
: ) Kann ich mir vorstellen, liebe Lakritze! Mir ging es ja beinahe ähnlich.
Erinnert mich an mein erstes Hängeregal aus den 60er-Jahren.
Es sieht einfach nur schön aus hier
LG
buechermaniac
Danke, liebe Büchermaniac : ) Hast du dein Hängeregal noch? Aber wahrscheinlich ist es inzwischen viel zu klein geworden für deine Bücherschätze.
Nein, nein, das ist schon längst weg. Da wäre meine Bibliothek sehr arm dran.
Bei mir gibt es auch in einem Zimmer Regale vom grossen Schweden und der Rest ist vom Schreiner.
… sehr schön, Deine neuen Regale. Schlicht und leicht. LG Beate