Reisen im Lesesessel
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„Der Beginn einer Reise, der erste Satz eines Buches - wir überschreiten eine Grenze, und auf einmal sind wir ganz weit weg.“ Aus: Ganz weit weg
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„Doch jede Reise, in die Ferne oder in die Nähe, an stets gleiche Orte oder neue, birgt einen Schatz an Erfahrungen. Wir erweitern unser Weltbild und schärfen unsere Erlebensfähigkeit. Dem stehen unsere Leseerlebnisse in nichts nach. Letztlich bleibt es beim Lesen wie beim Reisen unsere geistige Leistung, diesen Schatz zu heben und den Gewinn für uns zu nutzen.“ Aus: Ganz weit weg
Zählt seit 24. Juli 2012:
Tagesarchiv: 1. August 2012
When will there be good news?
Kate Atkinson ist für mich die Meisterin der Melancholie, die Herrin des inneren Monologs, die Königin der anspruchsvollen Familienromane, die sie seit einiger Zeit als Krimis tarnt. Typisch für sie sind höchst komplexe Plots mit mehreren Hauptfiguren, die alle ziemlich tragische Erfahrungen gemacht haben. In immer neuen Kombinationen führt sie diese Menschen in ihren Krimis zusammen. Weiterlesen
One good Turn
Dieser Roman/Krimi von Kate Atkinson war wieder ein wahrer Lesegenuss, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Der Untertitel, A Jolly Murder Mystery, gibt die Marschrichtung an: ein Krimi, teilweise dramatisch und tragisch, dennoch stellenweise recht munter und wieder voller Geheimnisse. Kein Krimi im üblichen Sinne, sondern eine ganz eigene Form, wie schon Case Histories, als dessen Fortsetzung One good Turn verstanden werden kann. Weiterlesen
Case Histories (Die vierte Schwester)
Mit Case Histories begann Kate Atkinson eine Art Krimireihe. Eine Art deshalb, weil dies und die weiteren Bücher der Reihe keine gewöhnlichen Krimis sind, sondern wieder einmal etwas Besonderes, aber das bin ich von meiner Lieblingsautorin ja gewohnt. Auch diese Empfehlung erschien erstmals im „Virtuellen literarischen Salon“. Weiterlesen
Not the End of the World
Nun ein Buch mit Kurzgeschichten von Kate Atkinson– und auch sie wieder ein Genuss! Die Autorin schreibt einfach fantastisch, hat wundervoll abgedrehte Ideen und präsentiert auch in diesem Buch der Menschen Herrlichkeit in ihren bemerkenswertesten Formen. Weiterlesen
Emotionally weird
Nachdem ich die beiden ersten Bücher der wundervollen Kate Atkinson verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, ihren Drittling Emotionally weird zu lesen. Natürlich konnte ich nicht warten, bis er endlich auf Deutsch erscheinen und dann noch gar als Taschenbuch vorliegen würde, und so bestellte ich ihn kurz entschlossen auf Englisch. Und von der Originalsprache war ich noch hingerissener Weiterlesen
Ein Sommernachtsspiel
Mit diesem Roman hatte sich die Autorin Kate Atkinson damals in mein Herz geschrieben. Die Rezension erschien erstmals im „Virtuellen literarischen Salon“. Weiterlesen
Familienalbum
Ich bin ein großer Fan von Kate Atkinson, deshalb stelle ich euch ihre Romane noch einmal „neu“ im Blog vor und hoffe, dass sich vielleicht weitere Fans für diese wunderbare Autorin gewinnen lassen. Ich beginne mit dem Roman Familienalbum, der mich damals tief beeindruckt hat. Weiterlesen
Fort von hier
Die (italienische) Kritik überschlug sich schier vor Begeisterung. Zu Recht! Fort von hier von Niccolo Ammaniti ist ausgezeichnet, allerdings sehr traurig und deprimierend. Weiterlesen
Eine Frau mit Möglichkeiten
Louis Auchincloss führte wohl eine Art „Doppelleben“, das er sehr gut zu einem Ganzen zu vereinen wusste: Auchincloss, 1917 geboren und Yale-Absolvent, war Anwalt in einer großen Wall-Street-Sozietät und veröffentlichte 60 Werke. Bisher kannte ich von ihm die Manhattan Monologe, übrigens ebenfalls lesenswert, und seit kurzem auch Eine Frau mit Möglichkeiten. Weiterlesen






