Ein paar Leckerbissen vom Zeitungsfrühstück

Sonntage sind schön. Wenn dazu noch ein restsommerblauer Himmel hereinschaut und die herbstgoldenen Blätter draußen und die der ZEIT drinnen rascheln, der Duft nach Kaffee die Wohnung durchweht und der weitere Durst von einem feinen Grüntee gelöscht wird – dann ist zumindest die eigene kleine Welt in Ordnung.

Fundstücke heute: der Artikel „Gehäkelte Mathematik“, noch aus der vorletzten Ausgabe, über die talentierten Schwestern Wertheim. Sie häkeln sich Korallenriffe zusammen, was wunderschön aussieht. Im November sind ihre Wollriffe in der Smithsonian Institution zu Washington zu bewundern. Falls ihr also in der Nähe seid …

Leider nicht online zu finden ist der wunderbare Artikel über die „Hauptstadt der Bücher“, Buenos Aires. Da muss ich unbedingt mal hin! Auch ein Hotel ist empfohlen, DZ ab 100 Euro, inklusive W-LAN, Frühstück und – Tangostunden! Hier zumindest mehr Infos über das Hotel: http://www.rooneysboutiquehotel.com/.

Überhaupt ist so einiges noch nicht online, was ich euch gern gezeigt hätte, das ist schade. Vielleicht kann ich es nächsten Sonntag finden. Andererseits, wenn die Zeitungen alles online stellen, verlieren sie vielleicht Abonnenten?

Mich würden sie bestimmt nicht verlieren, weil ich sehr lange oder ganz viele Texte lieber auf „traditionellem“ Wege zu mir nehme, also in Form einer Zeitung, Zeitschrift oder als Buch. Einer der Gründe, warum die sicher praktischen E-Books auf mich keine Faszination ausüben. Lese ich Artikel online, dann meist nur einen oder zwei. Sind es mehrere, überfliege ich sie eher. Vielleicht kommt mir gedrucktes Wort bedeutungsvoller, weniger flüchtig vor. Sicher liegt es auch an meinen Augen, zur Kurzsichtigkeit gesellt sich inzwischen die Weitsichtigkeit. Leider nicht in ausgleichendem Sinne. Außerdem: Stiere ich lange auf meinen Bildschirm, fangen sie an, sich zu röten, wenn ich weiter starre, gar zu entzünden. Vielleicht, weil man weniger blinzelt (wie ich mal irgendwo las). Beim Lesen von Büchern, Zeitungen etc. hatte ich das Problem aber Gott sei Dank noch nie.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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