Zwischen den Jahren

Das neue Jahr steht vor der Tür. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass damit automatisch alles anders (im Idealfall: besser) wird, gehöre aber zu den Menschen, die zwischen den Jahren gern ein wenig Bilanz ziehen: Was hatte ich mir vorgenommen? Was hat geklappt? Was nicht? Und: Ist es schlimm, dass es nicht geklappt hat oder ist mir das übers Jahr einfach nicht wichtig genug gewesen, um es in die Tat umzusetzen?

Dazu mach ich mir gegen Ende des Jahres immer eine kleine Liste (noch eine! Listen sind was Schönes). Ich schreibe auf, was ich mir wünsche oder was ich gern erreichen würde. Und am Ende des Jahres schaue ich, was ich „erledigt“ habe – oder was sich von selbst erledigt hat.

Mal sehen, wie war das 2010: Ich hatte mir vorgenommen, Ganz weit weg fertig zu schreiben und einen Verlag zu finden – das hat ja wunderbar geklappt. Außerdem wollte ich mich mehr bewegen und mache nun seit einigen Monaten fast jeden Morgen Yoga-Übungen, was meinem kaputten Rücken gut tut. Also, auch geschafft. Dann wollte ich unbedingt nach New York – hurra, wir waren da! (Vielleicht sollte ich diesen Punkt wieder auf meine Liste setzen? Könnte man eigentlich auf jede Jahresliste setzen …) Als nächstes wollte ich mit meinem neuen Buch starten – prima, ich bin dabei. Schließlich wollte ich meinen virtuellen literarischen Salon ausbauen (meinen Newsletter mit Rezensionen). Das habe ich ein bisschen anders umgesetzt, als ich es mir damals vorgestellt hatte, nämlich mit meinem Blog. Und das macht mir richtig Spaß (ich hoffe, euch auch).

Was hat nicht geklappt? Ach, die neuen Regale fürs Gästezimmer nebst Neuordnung unserer Bibliothek ( noch ein Punkt, den ich mir auf die Liste für 2011 setzen kann). Das war schon alles. Meine Wünsche und To-dos waren offenbar ziemlich realistisch – das erleichtert die Umsetzung natürlich enorm. 2010 war ein richtig gutes Jahr – so hat es sich auch angefühlt. Ich bin gespannt, was 2011 für mich bereit hält.

Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, wünsche ich einen tollen Start ins neue Jahr, und dass ihr am Ende alle „bilanzieren“ könnt, dass es ein richtig gutes Jahr gewesen ist!

Wer das Glück finden will, sollte sich nicht beim Suchen verzetteln.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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Eine Antwort zu Zwischen den Jahren

  1. barbara piontek schreibt:

    Du bist sehr vorbildlich, ich bin bisher noch nicht einmal dazu gekommen gedanklich zu sortieren – dabei haben wir doch schon den 2.1.11 …

    Ich wünsche Dir (und dem Gatten) wunderbare Augenblicke voller Lachen, Wonne und so 😉

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