Tage des Lesens

Der Jahreswechsel verlief überaus erfreulich: mit lieben Freunden, gutem Essen und passenden Getränken. Außerdem wurden traditionelle Spielereien belebt, etwa das Bleigießen, das im Zustand der erhöhten Lebensfreude besonders viel Spaß macht (vor allem das Deuten …). Mein „Guss“ sah aus wie ein abfliegender Engel. Dazu gibt es nun mehrere Deutungsmöglichkeiten: z. B. glückliches Alter (http://www.kostenlos-horoskop.de/bleigiessen/) – fand ich sehr passend, da ich beim 2. Mal eine Fackel goss, die wohl für ein langes Leben steht; oder dass das Gute zu mir kommt (http://clever-ratgeber.de/2007/12/19/bleigiessen-und-deutungen-der-figuren/) – das soll mir recht sein; oder dass ich nicht zu nett/brav sein sollte, damit das Jahr nicht langweilig wird (http://www.brigitte.de/liebe-sex/persoenlichkeit/bleigiessen-565381/2.html) – naja. Ich nehme Deutung eins und zwei ; )

Der erste Tag des neuen Jahr war auch ganz prima. Wir verbrachten ihn gemütlich mit Lesen (u. a. der neue Roman von Alberto Manguel, sehr empfehlenswert!) und netten Filmen.

Apropos Lesen: Twitter ist ja prima, um wunderbaren Leuten zu folgen, die beispielsweise reizende Fotos machen oder lesenswerte Artikel aufspüren. So findet sich von bookshelf porn ein Foto des idealen Betts und literaturcafé twitterte den Link zu einem Artikel über Lesen in Hotels – vielleicht ganz praktisch im Blick auf die Urlaubsplanung: „Ein Platz für mein Buch“ von Christian Schreiber.

Apropos Lesen, II: In den letzten Tagen lese ich nicht nur still vor mich hin, sondern auch laut und zwar vor (meinem Liebsten). Aus aktuellem Anlass, wegen der Book Release Party am kommenden Mittwoch (mit Sekt, Selters, Brezeln und Texten aus Ganz weit weg. Leselust und Reisefieber).

Überhaupt lese ich gern mit meinem Liebsten. Manchmal lesen wir uns gegenseitig ganze Bücher vor, zuletzt Beim Griechen (ebenfalls zu empfehlen), meist aber Zeitungsartikel. Und besonders gern die Kolumnen von Harald Martenstein. Die letzte ist wieder sehr gelungen. Darin geht es um eine Lesung in Karlsruhe (!), bei der ihm sein Vorleseexemplar geklaut wurde – aber mit Happy End. Sind eben doch ganz nett, die Karlsruher, sogar die Diebe.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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