Schöne Geschenke

So ein Geburtstag hat ja praktisch nur Vorteile: Man darf sich ganz offiziell und unbescheiden feiern lassen, wird verwöhnt und bekommt noch dazu schöne Geschenke. Bei einem Bücherwürmchen wie mir ist es mit der Schenkerei ziemlich einfach: Bücher – damit kann man bei mir eigentlich nie etwas falsch machen. Und so bekam ich in diesem Jahr wieder tollen Lesestoff, auf den ich mich schon freue.

Für das Wohlfühl-Drumherum beim Lesen sorgte eine Freundin mit einer Auswahl hübscher Teeblumen und köstlicher Schokolade (mit Rosenblüten!). Eine andere nahm mir eine CD auf mit lauter Liedern, von denen sie annahm, dass sie mir gefallen würden (und sie hat Recht behalten). Außerdem gestaltete sie das Cover mit einer ihrer schönen Collagen, also auch was fürs Auge, nicht nur fürs Ohr.

Mehr fürs Auge gab’s von einer anderen Freundin: Eine Taschenwanderung – kleinformatige Fotos von einer ihrer Wanderungen in der Bretagne in einer Schachtel, dazu eine Muschel und fertig ist die „Wanderung“. Ich fand das Geschenk so passend für mich, weil es, wie Bildbände oder Berichte über das Reisen, eine kleine Reise vom Sessel aus ermöglicht. Eine prima Überbrückung bis zum nächsten „echten“ Anderswo.

Eine putzige Idee: Die Taschenwanderung von Marie Thiriet

Ein weiteres Geschenk waren die vier Lesezeichen, die Lutz Fezer, ein befreundeter Künstler, für mich gestaltet hat. Sie sind so wunderschön und filigran, dass ich mich gar nicht traue, sie als Lesezeichen zu benutzen.

Zwei Lesezeichen von Lutz Fezer, Ausschnitt

Herrlich, oder? Hier sind die anderen beiden:

Zwei weitere Lesezeichen von Lutz Fezer, Ausschnitt

Ich glaube, ich lasse sie rahmen, dann sehe ich sie auch häufiger, als wenn sie in einem Buch verschwinden würden. Mehr zu Lutz Fezer beispielsweise hier.

Und dann habe ich mir noch selbst ein Buch geschenkt, das gar kein Buch ist.

Auf den ersten Blick ein Buch

Verleitet hat mich die „Aufmachung“ (es gab verschiedene Exemplare mit unterschiedlichen Motiven und in mehreren Größen). Dieses hier sieht von außen ein bisschen aus wie ein Buch über Reisen, andere Länder usf. Das passt ja. Von innen bietet es Platz für allerley Krimskrams.

In Wirklichkeit eine kleine Schatztruhe, z. B. für Souvenirs?

Die Buchkästchen gibt’s übrigens im vis-à-vis in Karlsruhe, wo ich schon viele Geschenke mit diesem Hauch von Nostalgie, den ich so mag, gefunden habe.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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