Lob & Tadel

Neulich meinte ein Freund zu mir, dass ich gar keine Verrisse zu Büchern mehr schreiben würde. Er fand das schade, weil er Verrisse besonders gern liest. Dass ich inzwischen nur noch empfehle, liegt daran, dass sich meine Einstellung über die Jahre verändert hat. Nicht, weil ich alle Bücher großartig finde, die ich lese – ganz und gar nicht. Doch ich ziehe es inzwischen vor, die Bücher, die mir besonders gefallen haben, auch anderen ans Herz zu legen. Gefällt mir ein Buch nicht besonders oder gar nicht, schreibe ich nichts darüber. Das ist auch einer der Gründe, warum ich bei Rezensionsexemplaren seit einiger Zeit darauf hinweise, dass ich nur darüber schreiben werde, wenn mich das Buch wirklich überzeugt hat.

Aber, wandte mein Freund ein, wäre es nicht sinnvoll, andere vor gewissen Büchern zu warnen? Das ist natürlich ein bedenkenswerter Aspekt. Allerdings finde ich, nicht gelesen wird ja schon genug, deshalb möchte ich lieber zum Lesen motivieren.

Was meint ihr dazu? Lest ihr gern Verrisse? Werdet ihr gern „gewarnt“? Oder bekommt ihr lieber Empfehlungen zu Büchern?

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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32 Antworten zu Lob & Tadel

  1. Tobias Wimbauer schreibt:

    … ich finde meist ablehnende Rezensionen oder negative Kritiken aufschlussreicher als positive Stimmen zu einem Buch, es ist schliesslich meist schwieriger zu begründen als die Zustimmung. Ich hab schon viele Bücher nur wegen einer schlechten Kritik gekauft 🙂

  2. Tobias Wimbauer schreibt:

    PS was ich noch wichtig finde: erst gelegentliche negative Kritiken machen positive Kritiken glaubwürdig. Ich würde also wenigensten Kurzkritiken aufnehmen à la: „Buch X rezensiere ich nicht, weil mich der Plot nicht überzeugte, Buch Y stelle ich hier nicht vor, weil mich die böse Schwiegermutter in Kapitel zwei zu sehr an Maggie Thatcher erinnert“ usw.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Hm, das hätte einen gewissen Reiz (wegen der Kürze). Allerdings würde ich, gerade bei einem Verriss, als Leserin eine nachvollziehbare Begründung vorziehen, die in der Kürze vielleicht nicht möglich ist. Ich bin ja sehr gespannt, was noch so kommt zu diesem Thema – und wer weiß, vielleicht überdenke ich meine Einstellung noch einmal : )

  3. Michael Kieweg schreibt:

    Ich werde gerne „gewarnt“ —— aber nur von Leuten, die mich und meine Interessen und meinen Geschmack kennen.
    Das erspart es mir Zeit und Geld in Bücher zu investieren, die mich dann doch enttäuschen.
    Ansonsten lese ich Rezensionen eher zufällig und messe ihnen auch nicht allzu viel Bedeutung bei.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Da hast du Recht, lieber Michael: Was nützt mir die tollste Warnung oder Empfehlung von jemandem, der einen völlig anderen Geschmack hat als ich? Höchstens, wenn ich denke: Ok, wenn es dieser Person gefällt, ist es vermutlich eher nichts für mich (oder umgekehrt). Beim Lesen von Rezensionen schaue ich deshalb auch immer, wer da kritisiert. Wenn die Person in früheren Kritiken mit meiner Meinung übereingestimmt hat, nehme ich an, dass es diesmal wieder so sein könnte (oder umgekehrt). Das heißt nicht, dass die Rezension per se für mich wertvoll oder wertlos ist, im Gegenteil, es ist immer interessant zu sehen, welche Punkte andere Leute loben oder tadeln. Nur lasse ich mich vermutlich eher überzeugen, wenn es schon früher zu Übereinstimmungen kam.

  4. Samtmut schreibt:

    Erst nach dem Lesen mehrerer Rezensionen von ein und demselben Verfasser erlangen diese einen gewissen Wert für mich, weil ich dann in etwa abschätzen kann, inwieweit der Geschmack übereinstimmt oder eben nicht. Aus dem Grund, liebe Petra, bin ich auch an negativen Kritiken interessiert, da diese den Eindruck vollständiger machen.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Stimmt, liebe Samtmut, das sehe ich ähnlich. Es ist auch nicht so, dass ich Verrisse oder negative Kritiken bei anderen nicht mag, im Gegenteil, beides hat sehr wohl seine Berechtigung und ist hochinteressant. Insofern ist dein Argument, dass negative Kritiken das Gesamtbild vervollständigen, wirklich gut. Vielleicht liegt es daran, dass ich inzwischen Bücher, die mir gar nicht gefallen, nicht mehr zu Ende lese. Sie dann zu kritisieren, würde ich fast schon wieder unfair von mir finden, weil mir ja der Gesamteindruck fehlt. Ich freue mich jedenfalls sehr über die vielen interessanten Kommentare zu diesem Thema.

  5. wortlandschaften schreibt:

    Hallo Petra,

    Deine Frage erinnert mich an eine sich hartnäckig haltende These in gewissen Bloggerkreisen, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann: Blogs, die keine Verrisse unter ihren Besprechungen haben, seien „nicht ehrlich“, trauten sich nicht, Kritik anzubringen usw. Das halte ich für ganz großen Blödsinn, genauso wie die Sache mit der Ehrlichkeit. Wenn ich in einer Rezension nicht die eigene Meinung wiedergebe, ja was denn dann? Natürlich kann ein Roman sprachlich vorzüglich sein, mich aber vielleicht trotzdem nicht so recht packen. Das lässt sich aber dennoch begründen und muss nicht automatisch in einen Verriss münden.

    Ein Verriss ist nach meiner Definition die schärfste Form der Kritik, die ein vernichtendes Urteil fällt. Wer regelmäßig Verrisse schreibt, der muss schon ein sehr schlechtes Händchen beim Bücherkauf oder aber sehr hohe Ansprüche haben (oder das rezensieren, was einem vor die Nase kommt). Ich lese vielleicht nicht so viel, wie viele andere Blogger, aber dennoch genug, um auch mal daneben zu langen. An ein in allen Belangen schwaches Buch, das Anlass für einen Verriss gegeben hätte, kann ich mich in letzter Zeit nicht erinnern.

    Verriss ist nicht gleich Verriss, darüber bin ich mir im Klaren. Polemische Artikel die einen Gegenpol zu oder eine Antwort auf allzu überschwängliche Kritiken darstellen, haben ihren Reiz und fordern manchmal eher zur Reflektion heraus als eine weichgespülte Meinung aus dem Phrasenbaukasten. Ein guter und nachvollziehbarer oder auch bewusst überspitzter Verriss ist nicht leicht zu bewerkstelligen.
    Es gibt nicht nur die beiden Extreme auf der Skala. Zwischen „meisterhaft“ und „dilettantisch“ ist ganz viel Platz. Das Dazwischen kommt mir manchmal etwas zu kurz.

    Um auf Deine Frage zurück zu kommen, einen gut begründeten Verriss lese ich schon auch gerne, nur sollte er keine Gleichung im Sinne von „Habe mich gelangweilt = scheiß Buch“ beinhalten. Ich brauche keinen Verriss, um eine glaubwürdige Kritik zu formulieren bzw. eine Kritik als glaubwürdig zu erachten. Ich sehe Dennis Scheck gerne zu, wenn er mit einem prägnanten Satz ein Buch aus der Bestsellerliste verreißt und verächtlich in die Kiste rollen lässt. Dieser eine Satz hat aber oft mehr Substanz als so mancher ausführlichere Verriss.

    Dass ich bei der Auswahl meiner Bücher auch gerne kritische Stimmen lese, steht außer Frage. Der Inhalt bzw. die Begründung lässt mich dann letztlich dafür oder dagegen entscheiden. Ich werde gerne gewarnt, aber oft betrifft das nur einzelne Aspekte eines Buches, die nicht gleich alles mit in die Tiefe reißen.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Wortlandschaften, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, dass es jemandem unehrlich vorkommen könnte, wenn ich ein Buch empfehle. Ich hoffe, dass allen klar ist, dass ich nur empfehle, wenn ich ein Buch wirklich gern gelesen habe und ihm noch mehr Lesepublikum wünsche. Und natürlich hast du vollkommen Recht: Zwischen Hochjubeln und Verreißen liegt ein weites Feld, das ist klar (eigentlich das Gros der literarischen Produktion). Dass man heute so oft das eine oder andere liest, liegt vielleicht daran, dass manche meinen, die Leserschaft springe nur noch auf Polarisieren an, auf Superlative, auf Spektakuläres, Überspitztes. Das ist natürlich Unfug und schade noch dazu. Lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

      • wortlandschaften schreibt:

        Daran hatte ich ursprünglich auch nicht gedacht. Ja, das stimmt, die Superlative, die immer häufiger in den Medien Verwendung finden, können schon anstrengen. Vielleicht hast Du ja das Interview mit Ulrich Wilhelm in der letzten Ausgabe der Zeit gelesen. Er spricht dort auch über die „digitale Beschleunigung“ und den Hype um Themen, die nach wenigen Tagen wieder fallen gelassen werden. Die Frage nach den spanischen Gurkenbauern fand ich interessant. Das hat zwar nur indirekt mit dem Thema hier zu tun, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass das Dramatisieren und Aufbauschen deshalb auch auf andere, persönliche Bereiche abfärbt.
        Ich lasse mich auch ganz gerne von Emotionen leiten und dann klingt das vielleicht auch manches Mal ein bisschen überschwenglich. Solange man die Leidenschaft und Begeisterung spürt, ist das aber okay, denke ich.

  6. Penelope schreibt:

    Ich liebe es, Bücher mit Begründungen empfohlen zu bekommen von Leuten, die ich schätze. Wäre ich Rezensentin würde ich mich nicht gerne durch Bücher quälen müssen, nur um sie glaubwürdig begründet zerreißen (welch ein unangenehmes Wort) zu können. Außerdem gibt es doch auch so viele andere Möglichkeiten, Verisse nachzulesen. Tu Du, was DIR Freude macht: Bücher ans ♥ legen! Wenn ich richtig denke macht Elke Heidenreich das auch so.
    Liebe Grüße von Penelope

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ganz lieben Dank für deine ermutigenden Worte, liebe Penelope. Es gibt so viele gute Bücher, dass ich meine Zeit wirklich lieber mit ihnen verbringe (auch darüber schreibend) als mit denen, die mir nicht (so gut) gefallen. Man läuft vielleicht Gefahr, dass man für allzu harmoniesüchtig oder gänzlich unkritisch gehalten wird. In diesem Falle denke man nur an all die Bücher, die von mir nicht negativ beurteilt, sondern einfach gar nicht erwähnt wurden ; ) Aber im Ernst: Ich bringe Leute wirklich lieber zum Lesen guter Bücher. Am Ende ist sowieso alles Geschmackssache, egal wie stilsicher ein Buch geschrieben ist oder wie spannend – dem einen liegt es, der anderen nicht. Als Kritiker kann man nur Orientierung bieten, Wegmarken setzen. Am Ende ist es immer am Leser, individuell zu entscheiden.

  7. haushundhirschblog schreibt:

    Die Mischung machts vielleicht. Wenn sie gut geschrieben und anständig begründet sind, haben Kritiken (so oder so) auch einen gewissen Unterhaltungswert. Wir würden uns ein Buch aber ausschließlich aufgrund schlechter Kritiken niemals kaufen. Dazu ist das Leben dann vielleicht doch zu kurz 😉
    Bei so vielbesprochenen Büchern, (hochgelobt und/oder in den Boden getadelt) wie Schoßgebete oder anderen Selbstbeschauungen, wissen wir meist auch so, was wir zu tun haben. Schön, der Hinweis von „wortlandschaften“ zu Dennis Scheck!

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das ist wahr. Ich denke gerade an einen besonders gut geschriebenen, gut begründenden Verriss, bei dem ich laut lachen musste, so witzig und bissig war er. Dennoch habe ich mir das Buch gekauft, einfach um mir selbst eine Meinung zu bilden, da ich von dem Autor zuvor einige ganz gute Bücher gelesen hatte. Und auch dieses war dann in der Tat sehr unterhaltend, wenn auch keine stilistische Glanzleistung. Aber von Unterhaltungsliteratur erwarte ich ja in erster Linie, unterhalten zu werden, das hatte funktioniert, meine Erwartung war angenehm erfüllt. Der Autor stand schon vorher nicht unter „Genieverdacht“ bei mir, es gibt eben ein ziemlich großes Dazwischen, das völlig okay ist.

  8. Gregor Meder schreibt:

    Ich freue mich über jede Meinung zu einem Buch. Ich stimme mit Tobias überein, dass erst ein Spektrum von Meinungen eine Äußerung mit meinen Augen glaubwürdig, nachvollziehbar macht. Allerdings beinflusst eine (positive oder negative) Kritik meine Leseentscheidung in der Regel nicht. Hin und wieder bekomme ich Leseempfehlungen, denen ich folge – Die Empfehlung kann daraus erwachsen, dass jemand ein Buch beodners gut findet – aber auch daraus, dass jemand ein Buch besonders schlecht. Wie auch immer: solche Etiketten sind ja mehr im Kopf des Empfehlenden und deshalb, wie gesagt für meine Entscheidung etwas zu lesen oder nicht nur bedingt geeignet. Ich freue mich über Meinungsäußerungen – und schreibe selbst auch welche – weil ich Diskurse über Bücher interessant finde.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Lieber Gregor, wenn ich überlege, wie ich eigentlich zu meinem Lesestoff komme, so sind es mehrere Wege: eigene Entdeckungen beim Stöbern in der Lieblingsbuchhandlung, Empfehlungen von Freunden, die ich und die mich gut kennen, Rezensionen von Kritikern, die ich schätze, und zu einem sehr großen Teil über Empfehlungen bzw. Erwähnungen in anderen Büchern. Letzteres liegt daran, dass ich gern und oft „Bücher über Bücher“ lese, wodurch ich schon auf hochinteressante weiterführende Lektüre stieß. Wie du freue ich mich über jede Meinungsäußerung, man macht sie sich deswegen ja nicht automatisch zu eigen. Aber ich denke, dass die Leserinnnen und Leser meines Blogs sich doch ein Bild von mir machen können, obwohl ich nur empfehle. Zumindest von meinen Vorlieben ; )

  9. Gregor Meder schreibt:

    Ja genau, liebe Petra! „Bücher empfehlen“ heißt doch: „Wenn Du eine ähnliche Gedankenlandschaft hast, wie ich, dann könnte Dich das Buch interessieren“ oder „Wenn Dich meine Gedankenwelt interessiert, dann lies doch mal dieses Buch, dann lernst Du etwas über mich.“ – und so verstehe ich Deine Hinweise. Mich ermüden Kritiken, die mit Etiketten wie „gut“, „schlecht“, „gelungen“ etc. arbeiten und „objektive“ Kriterien meinen heranziehen zu können, worauf sie dann wieder ihre Etiketten gründen.
    Eines noch: für mich leseleitend sind hin und wieder Inhaltsangaben – dann weiss ich, ob ein Buch in mein momentanes Leseterritorium passt.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Stimmt, die gute alte Inhaltsangabe! Oder die ersten Sätze oder Absätze, um zu sehen, ob es passen könnte. Wobei sie durchaus nicht mit einem „Wumm“ anfangen müssen, um mich zu reizen (bei Romanen z. B.). Freut mich, wie du meine Hinweise verstehst : )

  10. Frau Feuerfalter schreibt:

    So viel Anregendes ist bereits von meinen Vorschreiberinnen gesagt, dem ich nur zustimmen kann. Meine Leseinteressen werden in der Regel nicht von Rezensionen in Print- wie Online-Medien gelenkt. Empfehlungen liegen mir weitaus näher, weil sie die Persönlichkeit des Lesers wie des Autors im Blick behalten. Es gibt Autoren, von denen ich jedes Bücher lesen möchte, einzig aus dem Grund, weil mich der schreibende Mensch hinter dem gedruckten Papiergeflüster interessiert, anspricht. Kritiker, die mit gewaltigem Wortgebaren Urteile in „Gut“ oder „Schlecht“, in „Schwarz“ oder „Weiß“ fällen, laufen Gefahr, die Übergänge nicht mehr wahrzunehmen. In diesen nicht seltenen Fällen gehe ich als Leserin auf Distanz, zum Kritiker, nicht zum Buch.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Karin, bei deinem Kommentar fiel mir ein Zitat von Kurt Tucholsky ein, das ich neulich las: „Seit ich mich bemühe, eine bunte und möglichst lehrreiche Buchkritik zu machen, ist mein erstes Bestreben dies gewesen: nicht das Literaturpäpstlein zu spielen. […] Jeder, der kritisch tätig ist, sollte dreimal dieses Gebet beten: Damit, daß du kritisierst, bist du dem Wek nicht überlegen“ [Kurt Tucholsky: „Die Aussortierten“ in „Geschichten vom Buch. Eine Sammlung von Klaus Schöffling“] – das möchte man manchen Kritiker gern aufs Kopfkissen sticken ; )

  11. Lakritze schreibt:

    Dann möchte ich die Frage auch noch mal beantworten:
    Ich liebe Verrisse, wenn sie gut begründet und gut geschrieben sind. Sie haben meist den größeren Unterhaltungswert, sind jedoch in der Regel mit größerer emotionaler Beteiligung verfaßt und werden daher von mir mit Vorsicht genossen. (Im Radiofeuilleton, ich glaube D-Kultur war’s, habe ich neulich einen bedauernden Beitrag gehört über das Verschwinden des gepflegten Verrisses; schließlich sei er es doch, der allen Beteiligten am längsten im Gedächtnis bleibe und der unter Umständen den Ruf eines Kritikers präge.)
    Kaufentscheidend sind für mich eher Empfehlungen von Leuten, deren Position ich einschätzen kann, unter Umständen halt auch nach dem Motto: Oh, der mochte das Buch? Dann ist es sicher nichts für mich.
    Insofern: nur her mit den Empfehlungen! Mit der Information, daß schlechte Bücher nicht besprochen werden, ist der Bezugsrahmen klar.

  12. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Genau so isses, liebe Lakritze ; )

  13. Jakob schreibt:

    Liebe Petra.
    Ich vermisse nicht die Verisse selber, sondern die anregenden Verweise auf andere, bessere Buecher in den Besprechungen der nicht ganz so guten Buecher. Im Salong habe ich auf diese Weise so einige gute Buecher gefunden – Buecher, die Jahre vorher gelesen wurden und deshalb nicht besprochen, aber auf die verwiesen wurden. Insofern vermisse ich die Verisse und Besprechungen von durchschnittlichen Buechern sogar ziemlich.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Lieber Jakob, das ist ein guter Punkt. Das mit den Verweisen hatte ich irgendwann bleiben lassen, weil ich dachte, das bringt keinem was, wenn ich nicht ausführlicher etwas zu dem Buch sage, auf das ich verweise. Aber wenn es doch was bringt, kann ich das ja an passenden Stellen wieder machen : )

  14. Gregor schreibt:

    Ich wäre gern gewarnt und muss nicht immer abbrechen, weil das eine oder andere Buch stinkt.
    Deshalb habe ich eine Idee für dich, mach doch eine Liste der Bücher, die dir nicht gefallen haben.

    Liebe Grüße

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Hm, aber dann wissen die anderen nicht, warum mir ein Buch nicht gefiel, so wäre die Liste nicht hilfreich. Es sei denn, manche Bloggäste hätten entweder genau den gleichen Geschmack wie ich – oder einen vollkommen anderen ; ) Ich bleibe lieber beim Empfehlen. Nicht gelesen wird ja schon genug.
      Liebe Grüße!

      • Gregor schreibt:

        Ich glaub das Wort Geschmack kam direkt aus der Hölle, weil sich darum so viele streiten. 🙂
        Stimmt auch wieder, dass eh wenig gelesen wird und du bloggst ja eh wie ne verrückte 😉
        Das sollte ja reichen 🙂

        Liebe Grüße

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