Unter fernen Oliven

Der Titel kommt nicht von mir, sondern von einem Verhörer einer lieben Freundin, die als Kind statt „unter ferner liefen“ immer „unter fernen Oliven“ verstand. Ein sehr poetischer Verhörer, wie ich finde : ) Und er passt prima zu den Fotos, die ich euch heute zeige.

Die Region Kalamata ist besonders bekannt für ihre hervorragenden Oliven. Wir fanden „Kalamata-Oliven“ sogar mal in einem kleinen Laden eines verschlafenen Kaffs an der US-amerikanischen Westküste. Das mag als Beweis für ihren weltweiten Ruhm erst mal ausreichen. Entsprechend viele Olivenbäume sind in dieser Gegend zu bewundern. Und bewundernswert sind sie wirklich, hier ein paar schöne Exemplare.

Die besondere Ästhetik der knorrigen Olivenbaumstämme, Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Wir wohnen sozusagen mitten in einem Olivenhain, was äußerst idyllisch ist.

Eindrucksvoller Geselle, Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Außerdem ist es angenehm ruhig, bis auf das Zwitschern der Vögel und das gelegentliche Läuten der mit Glocken behängten Schafe.

Auf der Durchreise, Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Nach einem schönen Tag mit einem weiteren köstlichen Fischessen in Kitries, ausführlicher Siesta und frischgepresstem Orangensaft-Trinken am Meer sitzen wir gemütlich im Wohnzimmer vor dem Kamin und kucken dem Feuer beim Flackern zu. Auch unser Hund macht einen sehr entspannten Eindruck.

Tito chillt, Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Euch, meine Lieben, noch einen schönen Abend!

"Is was?", Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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8 Antworten zu Unter fernen Oliven

  1. Penelope schreibt:

    Das passt ja herrlich in Hackes „Der weiße Neger Wumbaba“ 😉 Schöne Tage noch im Olivenhain!

  2. kreadiv schreibt:

    Ich liebe Olivenbäume!

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ich auch : ) Diese schönen silbrig-grünen Blätter, die Verwachsungen, eine der interessantesten und – für meinen Geschmack – ästhetischsten Baumarten. Ein bisschen wild, ein bisschen, als hätten sie eine Menge gesehen und trotz allem beschlossen zu bleiben.

  3. haushundhirschblog schreibt:

    Liebe Petra,
    Wunderschöne Fotos sind das wieder. Und die Olivenbäume mit ihren knorrigen Stämmen wirken auf uns wie fantastische Wesen, schön, wie Du es sagst: als hätten sie bereits eine Menge gesehen. Ttio erinnert uns an unseren alten Rüden, ein französischer Bretone. Vermutich steckt auch in Tito ein großes Jagdpotential .. auch wenn er da auf seinem feinen Platz so schön chillt. Unserer hat auch immer noch den Kopf auf die hohe Kante eines Sofas gelegt, damit wir bloß nicht vergessen, dass er alles im Blick hat. Schöner Hund. Ist es ein Grieche?
    Euch noch eine schöne Zeit bei Oliven, Wein, O-Saft … vor dem Kamin.
    Der Versprecher ist natürlich allerliebst 😉

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Dankeschön : ) Tito ist sozusagen Grieche, er gehört meinen Schwiegereltern, die ihn verletzt fanden und aufpäppelten. Erst wollten sie ihn danach wieder in die Freiheit entlassen, aus der er kam – in Griechenland gibt es eine Menge freilaufender Hunde, die meisten sind völlig ungefährlich. Obwohl ich immer Angst habe, wenn ich einer größeren Menge solcher Hunde begegne. Einzelgänger folgen einem manchmal eine Weile und ich frage mich dann, ob sie hoffen, ein neues Zuhause zu finden. Traurig ist das, aber andererseits haben sie vielleicht immerhin ein aufregendes Hundeleben.

  4. puzzle schreibt:

    Olivenbäume selbst sehen im Alter aus wie gewachsene Charaktere, das ist wahr, aber ich kann mich auch nur schwer bremsen, immer wieder Gegenstände aus ihrem dichten, schön gemaserten Holz zu kaufen – nur noch diesen Löffel, jene Schale … die schönen Fotos machen unglaublich Lust auf schafglöckchen-durchbimmelte, warme Urlaubstage.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das stimmt, liebe Puzzle, Olivenholz bzw. Gegenstände daraus, finde ich auch wunderschön : ) Und Griechenland im Herbst kann ich sehr empfehlen, übrigens auch im Frühjahr und Winter. Nur im Sommer ist es mir zu heiß. Bei 40 Grad und mehr bin ich einfach nur noch ko.

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