Mehr Zoologenscherze

Als wir kürzlich bei meinen Eltern waren, erzählte ich meinem Vater von dem putzigen Buch Bau und Leben der Rhinogradentia von „Professor Dr. Harald Stümpke“, das ich euch jüngst empfahl. Kannte er natürlich längst, war ja irgendwie klar. Und er eilte zu seinen Regalen, um mir kurz darauf ein weiteres Werk zu zeigen, in dem Christian Morgensterns Nasobem aufgeführt ist, nämlich im Lehrbuch der Zoologie, Band 2 Systematik, herausgegeben von Rolf Siewing.

Fast eine Spalte widmet sich den possierlichen Rhinogradentia, mit Abbildung. Einen netten Humor haben sie, die Zoologen : ) Loriots Steinlaus konnte wohl eine ähnliche „Karriere“ machen und steht im Pschyrembel. Außerdem hat der Dortmunder Zoo sogar ein Gehege für sie eingerichtet, wie ich bei Wikipedia las – lauter nette Beispiele dafür, wie Literatur zum Leben erwachen kann.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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2 Antworten zu Mehr Zoologenscherze

  1. Lakritze schreibt:

    Darf man da sagen: wider den tierischen Ernst? Sehr hübsch jedenfalls.

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