Leseplätzchen, Folge 23

Diesmal, meine Lieben, lässt uns Doreen, die das schöne, vielseitige Blog Wortmeer führt, dem ich schon seit geraumer Zeit folge, Anteil an ihren Lieblingsleseplätzchen nehmen.

„Schon lange, lange wollte ich Petra meine Leseplätze vorstellen. Leider kam ich im letzten Jahr so gut wie gar nicht zum Lesen. Inzwischen verschieben sich meine Leseplätze gerade. Durch die Geburt meiner Tochter komme ich leider nicht mehr so zum Lesen, wie ich es vorher getan habe. Daher ist die Beschreibung meiner Leseplätze ein wenig rückschauend und ich hoffe, gleichzeitig auch ein Blick in die Zukunft, aber ein bisschen spielt dabei auch die Gegenwart eine Rolle, denn so langsam erobere ich mir meine Leseplätze bzw. die Zeit dafür.

Bücher sind auch für mich etwas ganz Besonderes. Ein tiefgehendes Gefühl war bisher immer sehr prägend für mich: Ich bin schon oft umgezogen. Kisten einpacken, Kisten auspacken. Und immer wenn ich meine Bücher aus den Umzugskisten genommen und ins Regal gestellt habe, überkam mich jedes Mal wieder das wohlige Gefühl ‚Jetzt bin ich zu Hause‘. Viele Bücher sind bereits mehrere Male mit mir umgezogen und begleiten mich seit frühester Kindheit.

Blick in Doreens Bücherregale, Foto © Wortmeer

„Ich lese gern und überall. Meine liebsten Plätze unterwegs sind: irgendwo auf einer Bank, im Café, unterwegs in den Nahverkehrsmitteln oder im Zug (In der Luft klebe ich meist am Fenster oder am Stift zum Schreiben.), im Wartezimmer, im Biergarten, auf dem Balkon, auf der Picknick- oder Stranddecke …“

Reiselektüre, Foto © Wortmeer

„Vor einigen Jahren habe ich mich in einen großen und gleichzeitig großartigen Lesesessel verliebt, auf den ich mich gern zurückziehe. Inzwischen kann ich mich hier auch mit meiner einjährigen Tochter niederlassen, um gemeinsam in Büchern zu blättern. (Am meisten liebt sie es, in dem vom mir gestalteten Buch mit Fotos von ihrem ersten Lebensjahr zu blättern. Dabei quietscht sie immer fröhlich, blättert vor und zurück, schlägt das Buch wieder zu, um gleich wieder darin zu blättern.) Wenn meine Tochter Mittagsschlaf macht und ich die Gelegenheit habe, klettere ich gern auf meinen Sessel und genieße die Pause mitten am Tag.“

Lieblingslesesessel, Foto © Wortmeer

„Ansonsten lese ich, wie viele andere auch, gern abends im Bett vorm Einschlafen. Mittlerweile muss ich gestehen, haben meine Bücher Konkurrenz von vielen schönen Blogs, wie der von der wunderbaren Petra, bekommen. Wenn ich es am Tage nicht schaffe, schaue ich gern vorm Einschlafen in meinem Reader und lese mit Begeisterung neues aus meiner Blogroll. Aber keine Angst, das wahrhaftige Buch mit seinen Papierseiten kommt nicht zu kurz, wie man auf dem letzten Foto sehen kann.“

So richtig nett liest sich’s im Bett, Foto © Wortmeer

Ganz herzlichen Dank für die Einblicke in deine Lese- und Gedankenwelten, liebe Doreen! Das eine Foto war für mich natürlich eine ganz besonders tolle Überraschung – ich hoffe, du hast viel Freude an Ganz weit weg : )

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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8 Antworten zu Leseplätzchen, Folge 23

  1. haushundhirschblog schreibt:

    Wie schön, diesen Lesesessel von Doreen nun auch hier auf Deinem Blog sehen zu können. Es war eines der ersten Fotos, das wir auf ihrem Blog vor beinah einem Jahr sahen … und wir konnten uns damals schon gut vorstellen, wie bequem es sich darauf anfühlen mag. Ein wunderschöner Platz am Fenster noch dazu, um sich „ganz weit weg“ fühlen zu können ….

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Die Aussicht aus dem Fenster ist auf dem Foto auch ganz besonders schön, ein toller Himmel!

      • wortmeer schreibt:

        Dieser Ausblick belohnt mich immer dafür, dass ich mit Mütze und den Einkäufen im Altbau ganz nach oben muss. Ich liebe die Weite des Himmels.
        Freue mich, dass das Foto das alles ausstrahlt. Ich habe ‚leider‘ kein besseres machen können, daher musste das ‚alte‘ herhalten.

  2. Pingback: Meine Leseplätzchen… « wortmeer

  3. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Der einzige Nachteil am Obenwohnen im Altbau: Kein Lift : )

  4. kreadiv schreibt:

    Danke an Petra und Doreen für den schönen Beitrag! Was wären wir nur ohne (unsere) Bücher…?
    Liebe Grüße an Euch beide
    Andrea

  5. Pingback: Ob ich Fotoapparate sammle? « wortmeer

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