Der Sprung in den Papierkorb

Dieses Buch schenkte mir einst eine liebe Kollegin – und es war ein voller Erfolg. Man könnte sagen, dass Thomas Hürlimann direkt in die Riege meiner Lieblingsschriftsteller gesprungen ist. Seine „Geschichten und Gedanken am Rand“ (so der Untertitel) sind herrlich skurril, intelligent und amüsant.

Als Beweis meiner Begeisterung für ihn mag gelten, dass ich mir sofort vier weitere Bücher von ihm bestellt und fix verschlungen habe, nämlich das ausgezeichnete Fräulein Stark (angesiedelt in einer malerischen Bibliothek, wo ein pubertierender Junge unter der Obhut seines klerikalen Onkels die Magie des Frauenfußes lieben lernt, was die Haushälterin, Fräulein Stark, mit äußerster Missbilligung zur Kenntnis nimmt) sowie Vierzig Rosen, Das Gartenhaus und Himmelsöhi hilf, die mir auch gut gefielen.

Der Sprung in den Papierkorb jedenfalls ist sehr empfehlenswert für Freunde des Schrägen und Hintergründigen.

Empfehlung erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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