Die Bleistiftfabrik

Dieser Roman ist eine sehr schön geschriebene, ungewöhnliche Familiengeschichte von Soti Triantafillou. Die Geschichte der Familie Assimákis spielt in Kairo und Alexandria, es  geht außerdem nach Dschibuti, Athen, Paris, Zürich und St. Petersburg, eben überall dorthin, wohin es die Familienmitglieder drei Generationen lang weht. Da sie dabei viele Berühmtheiten ihrer Zeit treffen, werden entlang der abwechslungsreichen Familiensaga auch jede Menge historische Ereignisse beschrieben – interessanter Geschichtsunterricht in Romanform.

Zu Beginn arbeitet Stéfanos Assimákis am Durchstich des Panama-Kanals. Wie Ferdinand de Lesseps glaubt er, dass in England zwar die industrielle Revolution ihren Anfang nahm, in Ägypten jedoch die technische. Was sein Leben lebenswert macht, weiß er eigentlich nicht. Es ist nicht die Ehe mit Anthó, es sind auch nicht seine Kinder. Sicher ist es sein Beruf, vor allem aber seine Freundschaft mit Gaston Wolf, einem Forscher und Abenteurer, der im Unterschied zu Stéfanos seine Träume lebt. Dieses Motiv der Freundschaft, in der der eine träumt und der andere handelt, kehrt auch in der folgenden Generation wieder. Wer von ihnen wird den alten Traum von der Bleistiftfabrik wahr machen?

Rezension erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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6 Antworten zu Die Bleistiftfabrik

  1. :: Heidrun schreibt:

    Hallo Petra,
    danke Dir für Deinen heutigen Post.

    Frage: Handelt es sich hier eher um eineFamiliensage, den eine Historie ? …. …. Oder …

    GLG Heidrun

  2. Klausbernd schreibt:

    Ja, ich gebe Petra recht, dass ist eine gut geschriebene Familiensaga, die viel Wissen in spielerischer Weise vermittelt.
    Herzliche Grüße vom hochsommerlichen Meer
    Klausbernd und seine beiden fröhlichen Buchfeen Siri & Selma 🙂 🙂

  3. :: Heidrun schreibt:

    Danke Dir, liebe Petra und
    .. .. Klau

  4. :: Heidrun schreibt:

    Danke Dir, liebe Petra und
    .. .. Klausbernd für die Info.

    Muss dabei – warum auch immer -irgendwie an Gabriel Garcia Marques denken, Liebe zur Zeiten der Cholera .. ..

    LG von Heidrun

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