Die Buchliebhaberin

So einen Buchladen, wie ihn Tom Petsinis in seinem Roman Die Buchliebhaberin beschreibt, möchte man auch in der eigenen Stadt wissen: Nachdem die Lehrerin Sonya eine Erbschaft gemacht hat, eröffnet sie ein Antiquariat, wie es schöner kaum sein könnte, gemütliche Sessel, ein Kamin und sie selbst. Eine sympathische Buchliebhaberin, ständig rauchend und Kaffee trinkend, immer gutmütig genug, auch in schlechten Zeiten Bücher abzukaufen, und einfühlsam genug, um ihren Kunden die passenden Bücher heraus zu suchen.

Doch die Zeiten werden schlechter und sie muss um ihren schönen Buchladen bangen. Während sie knapst und rechnet, findet sie plötzlich einen Umschlag, der einen fiktiven Dialog zwischen Marx und Moses enthält. Immer weitere Dialoge findet sie, alle genial geschrieben. Sie verliebt sich in den anonymen Verfasser und will unbedingt herausfinden, wer es ist. Doch eine Liebesgeschichte im üblichen Sinne erwartet sie nicht.

Ich fand das Buch eigentlich ausgezeichnet, nur das Ende fiel ein wenig ab. Dennoch ein Doppelplus für hohe sprachliche Qualität und wunderbare Atmosphäre.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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