Gefährliche Franzosen

In der Reihe „Suchers Leidenschaften“ nun der vierte Band, diesmal bringt Bernd C. Sucher den Lesern Gefährliche Franzosen näher, „Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts, die das Denken verändert haben wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, das Schreiben wie Nathalie Sarraute und Antoine de Saint-Exupéry, das Theater wie Jean Genet und Jean Cocteau“. Und weil Sucher es schafft, seine Faszination – oder besser: Passion – für diese Schriftsteller(innen) zu vermitteln, ohne verwissenschaftlichtes Elfenbein zu schreiben, bekommt man wirklich Lust, das ein oder andere Werk selbst (noch einmal) zu lesen.

Um seine Urteile zu stützen, hat er reichlich Zitate der betreffenden Werke eingestreut, sodass man gleich sieht, ob einem der jeweilige Stil zusagt. Denn anders als viele Kritiker, die gern ihre häufig diffusen, aber angeblich allgemein akzeptierten Kriterien anzulegen vorgeben, hält Sucher keineswegs damit hinterm Berg, dass seine Ansichten natürlich rein subjektiv sind. Dass er sie so nachvollziehbar begründet, ist mehr als erfreulich. Empfehlenswert für alle, die gern Bücher über Bücher lesen.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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