Lila, Lila

Ein Buch, dass sich in einem Rutsch liest, obwohl es stilistisch nicht besonders ist. Aber dafür ist die Story spannend, die Martin Suter erzählt: David, der sich mit Kellnern über Wasser hält, lernt Marie kennen und verliebt sich in sie. Sie freunden sich an, aber der Funke springt erst über, als er ihr ein Manuskript zu lesen gibt, das er in einem ertrödelten Nachttisch fand. Marie hält ihn nun für einen begabten Schriftsteller und will ihn unbedingt dazu bringen, die melancholische Liebesgeschichte zu veröffentlichen. Obwohl David eigentlich nichts tut, verselbständigt sich die Situation und bringt ihn immer mehr in Bedrängnis. Was würde passieren, wenn er Marie sagt, dass er dieses Buch gar nicht geschrieben hat?

Wirklich eine feine Beschreibung, wie man durch eine kleine Lüge in eine ausweglose Geschichte geraten kann und eine nette Satire auf den Literaturbetrieb.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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2 Antworten zu Lila, Lila

  1. Dina schreibt:

    Wie toll, ich freue mich auf das Buch, es liegt schon etwas länger auf meinem Sub, jetzt kommt es mit nach Dublin. 🙂
    Schönes Wochenende!
    Dina

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