Sommerdiebe

Dieses reizende Büchlein von Truman Capote, hübsch gebunden und mit Lesebändchen geschmückt, aus dem Kein & Aber Verlag, schenkte mir mein Liebster einst zum siebten Hochzeitstag. Zuvor hatten wir schon die Rezension in der Zeit gelesen, und er merkte wohl, dass ich „Capotes wahres Debüt“ gern lesen würde.

Obwohl es stilistisch nicht immer so ganz rund ist, ist die Erzählung doch schon sehr capotisch und schön geschrieben. Sie handelt von der 17-jährigen Grady, die es vorzieht, den Sommer im heißen New York zu verbringen, anstatt mit ihren Eltern nach Europa zu reisen. Die gestohlene Zeit weiß sie wohl zu nutzen und verbringt sie mit Clyde, einem mittellosen, aber vielleicht gerade deshalb für sie so reizvollen jungen Parkplatzwächter. Sie selbst stammt aus einer wohlhabenden Familie, kann jedoch mit ihrer Klasse und deren Regeln wenig anfangen. Grady verliert sich immer mehr in ihrer Amour fou und weder ihre besorgte Schwester Apple noch ihr engster Freund Peter können sie vor ihrem Schicksal bewahren.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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