Wenn die Hunde bellen

In diesem Buch von Truman Capote versammeln sich Porträts aller Art: Berühmtheiten und ganz gewöhnliche Leute, Landschaften, Städte und Stadtteile, sogar Tieren verhilft Capote zu literarischer Unsterblichkeit.

Die sprachlich ausgezeichneten Geschichten entstanden, wie er selbst schreibt, zwischen 1942 und 1972. Sie handeln von so unterschiedlichen Menschen wie Marilyn Monroe, André Gide oder Capotes Haushaltshilfe, beschreiben, häufig skizzenhaft, ungewöhnliche Orte in Haiti, New Orleans oder auf Ischia und sagen dabei immer auch viel über den Schriftsteller selbst aus, seine Art, sich Menschen und Orten zu nähern, mit ihnen zu kommunizieren oder sie einfach nur auf sich wirken zu lassen. Ich wünschte, ich hätte ihn kennen gelernt.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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4 Antworten zu Wenn die Hunde bellen

  1. Martina Wald schreibt:

    DAS hört sich exakt nach einem Martina-Buch an. Weißt du, wie es im Original heißt?
    Die Grasharfe von Capote ist eines der Bücher, die, einmal gelesen, immer irgendwie bei mir sind. So wie man manche Träume nie vergessen kann. Man denkt nicht immer an sie, aber man vergißt sie nicht.

  2. Georg Mühlenkamp schreibt:

    Habe mich gerade während einer Zugfahrt von dem Hörbuch, gelesen von Hans Zischler, „berieseln“ lassen. Ich liebe ihn, nicht den Zischler sondern Truman und natürlich Tom Wolfe, Hunter S. Thompson, Guy Talese, Norman Mailer, Michael Herr und all die anderen, die seit Tom Wolfes ’73er Anthologie The New Jounalism eine eigenständigen Literaturform bilden. „‚The hell with it …let chaos reign …louder music, more wine …All the old traditions are exhausted and no new one is yet established. All bets are off! The odds are cancelled! It’s anybody’s ballgame …“ Aus dem Vorwort von Tom Wolfe

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