Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück

Witzig und mit hohem Wiedererkennungswert für die Frau ab 30 – s.g.!

Helen Fieldings Roman ist inzwischen, wohl auch durch den Film, sicher ein Klassiker der Frauenliteratur. Zunächst einmal ist es herrlich, wie Bridget Jones‘ Tagebucheinträge beginnen: Die aktuelle Zahl ihrer Pfunde nebst verkonsumierter Kalorien, Zigaretten und Alkoholeinheiten. Je nach ihrer Gemütslage ist das dann gut, sehr gut oder einfach schlecht. Nachvollziehbar – es ist eben immer auch eine Sache der Tagesform, ob man sich attraktiv und erfolgreich, oder mausegrau und bedeutungslos findet.

Bridget ist ein thirtysomething Single, nicht sehr erfolgreich, was ihre Karriere anbelangt, von Männern mal ganz zu schweigen. Die meisten fühlen sich nach egal wie vielen gemeinsam verbrachten Tagen und Nächten nicht bereit für eine Beziehung. Und gerade eine Beziehung scheint Bridget erstrebenswert.

Sie lernt den arroganten Anwalt Mark Darcy kennen, verliert ihn aber vorübergehend aus den Augen, weil sie dieselben auf ihren Chef geworfen hat. Im Laufe eines Jahres ergibt sich so allerhand in ihrem Leben, die Eltern trennen sich, weil ihre Mutter ihren 2. Frühling erlebt, Bridget versucht, ihre wahre Liebe zu finden und trifft sich immer mal wieder mit ihren Freundinnen, um die aktuelle Lage zu besprechen.

Die Verfilmung war auch ganz lustig, aber im Film wirkte Bridget leider nicht so clever wie im Buch. Dafür aber genauso sympathisch. Besonderes Extra: Im Film wird Mark Darcy von Colin Firth gespielt, der in der TV-Serie der BBC „Stolz und Vorurteil“ bereits den Darcy spielte. Den zweiten Teil des Romans fand ich ziemlich fürchterlich, ich weiß auch nicht, ob er verfilmt wurde. Aber Schokolade zum Frühstück ist ein nettes Gute-Laune-Buch.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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2 Antworten zu Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück

  1. wortmeer schreibt:

    Das Buch kenne ich nicht. Den film fand ich so lala, den hipe darum habe ich nie verstanden. So viel fremdschähmen. Das wird im zweiten film nicht besser. Meiner Meinung nach.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Mein persönlicher Hype rührte wahrscheinlich auch daher, dass ich die BBC-Serie so herrlich fand und dann eben den Einfall, für den fiktiven Darcy in „Bridget Jones“ den Darsteller des fiktiven Darcy aus jener Serie zu engagieren : )

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