Lange Zähne

Lange Zähne von Christopher Moore lässt sich, wenn man auf dergleichen steht, sehr flott durchlesen. Außerdem spielt er im wundervollen San Francisco, und wer da schon mal war, kann sich freuen über die treffenden Beschreibungen der Gerüche, Leute etc. in den verschiedenen Vierteln.

Es geht um den Hinterwäldler C. Tommy Flood, der aus einer Arbeitergegend kommt und nach San Francisco geht, um Schriftsteller zu werden. Dort lernt er bald die merkwürdigsten Leute kennen: Einen sympathischen verwirrten Penner, der sich für einen Kaiser hält, fünf Chinesen, die ihn heiraten möchten, um die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten (sie haben gehört, das ginge in San Fran), die „Tiere“, deren Nachtschichtleiter er im Supermarkt ist – und natürlich Jody, frisch gebissene Vampirin, die erst einmal ihr neues Leben in den Griff kriegen muss. Der naive und liebenswerte Tommy verknallt sich, die beiden ziehen zusammen, und er erlebt mehr Abenteuer, als er je zu träumen gewagt hätte.

Wie gesagt, sehr unterhaltsam, dabei erfreulich wenig blutig oder albern. Man wird nicht klüger, wenn man es liest, aber es macht Spaß.

Erstmals erschienen im „Virtuellen literarischen Salon“.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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