Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

Kennt ihr das auch? Diese Zeiten, meist mit der Lust auf Frühling und Frische verbunden, in denen man meint, mal wieder kräftig entrümpeln zu müssen? Ich sichte dann immer meine Bücher, CDs, DVDs, Zeitschriftenstapel, aber auch Kleidung, Taschen, Halstücher etc. und lege beiseite, was ich nicht mehr aufheben will. Für manches finden sich dann sogar im Freundeskreis Abnehmer, besonders für die DVDs und Bücher. Der Rest wandert in den Diakonieladen eine Straße weiter oder in die Altpapiersammlung.

Vor einigen Jahren las ich Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, ein Büchlein, das sich überaus positiv auf meine Aussortierlust auswirkte. Ich glaube sogar, dass ich ab damals begann, regelmäßig „auszumisten“. Okay, Feng Shui ist nicht jedermanns Fall, aber man kann prima über das esoterische Drumherum in Karen Kingstons Ratgeberchen hinweglesen und sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Aufräumen, Wegwerfen oder Weggeben von Dingen, Kleidungsstücken etc., die man wirklich nicht mehr braucht. Nach zwei Dritteln des Buches (es ist sehr kurz und man kommt zügig durch) war ich so unternehmungslustig, dass ich die Ratschläge gleich in die Praxis umsetzte.

Das Büchlein eignet sich hervorragend für Freundinnen und Freunde, die – wie ich – zum Horten von Dingen neigen, die man ja mal noch irgendwann gebrauchen könnte, die aber letztlich nur die Schränke verstopfen. Und wenn die Stapel aus Zeitungen, Zeitschriften und der Krimskrams des Alltags eines Tages doch wieder wachsen: Einfach das Büchlein noch mal lesen!

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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23 Antworten zu Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

  1. A. L. schreibt:

    Dieser Post gefällt mir wirklich sehr. Ich bin mal nicht die einzige Wegwerferin.

  2. Magister Somnus schreibt:

    Ich zügel öfter, das ist auch eine schöne Gelegenheit auszumisten 😀 Das Buch könnte ein Standart-Geburtstagsgeschenk für meine Freunde werden.

  3. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Petra,
    ich bin auch ein Verfechter vom Trennen von Dingen, die ich nicht mehr benötige. Leider bin ich auch jemand, der gerne neues Gerümpel anschafft. So ist alles in Bewegung.
    Ich habe dazu auch noch einen guten Buchtipp: „Feng Shui gegen das Gerümpel im Kopf“ von Dr. Michael Bohne.
    Es ist unglaublich, was man auch für Gerümpelgedanken im Kopf ansammelt.
    Einen schönen Abend wünscht dir Susanne

  4. haushundhirschblog schreibt:

    Ach, danke liebe Petra!
    Seit Montag habe ich Urlaub. Ich hatte mir vorgenommen, einmal so richtig .. und überhaupt .. Ballast loszuwerden, aufzuräumen, herumzuräumen, also auszumisten. Jetzt weiß ich, wie es meine Mutter mir schon immer gesagt und auch vorgemacht hat: man sollte unbedingt in dieser Zeit des Ausmistens alleine zu Hause sein. Denn sonst wird es anstrengend und die Phasen der Verhandlungen … so sagte sie es, und ich hab es vergessen.
    Ok, ich starte einen neuen Versuch demnächst. Wenn Hund und Hirsch aus dem Haus sind …
    Herzliche Grüße, mb

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Hihi, ich mache das auch immer, wenn ich alleine bin. Natürlich hat mein Liebster noch Vetorecht, besonders bei den DVDs, aber sonst würde ich vielleicht zu oft gebremst in meiner Entrümpelungslust. Liebe Grüße!

  5. IngridW schreibt:

    Ich kenne das Buch und stimme Dir zu,liebe Petra: Wenn man um das“ esoterische Drumherum“ hinwegliest, ist es durchaus geeignet, sich wieder Luft, Spielraum und Platz durch Wegwerfen zu verschaffen. Dafür ist übrigens auch das erste Kapitel von Werner Küstenmachers „Simplify your life“ sehr gut geeignet.

  6. Muromez schreibt:

    Ich mein, aufzuräumen ist kein Problem, nur ich glaub, ich trau mich nicht. Und wieso und wieso und wieso, fühl ich mich trotzdem so gut? 😉

  7. Lakritze schreibt:

    Nicht daß ich’s nicht brauchen könnte, aber ich bin da skeptisch — ich sehe dann regalweise Entrümpelungsbücher vor meinem inneren Auge …

  8. Dina ♥ schreibt:

    Karen Kingstons Buch habe ich vor jahren verschlungen und oft verschenkt. Es wirkt immer wieder … 🙂

  9. Franka schreibt:

    Ich kenn’s auch und fand’s gut, aber ‚Simplify your life‘ hat mir besser gefallen, weil es nicht beim Entrümpeln aufhört, sondern handfeste Tipps zum Organisieren gibt. Allerdings gilt auch hier: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Vom Lesen alleine passiert noch nichts 😉

  10. B.ee schreibt:

    Liebe Petra! Ich miste so ca. zweimal Jahr aus. Also dann auch den Schrank und so. Die Bibliothek muss ich öfter mal sortieren und durchforsten, da sich da schnell einiges ansammelt – auch an Zeitungen und Prospekten und sowas alles.
    Mir tut das immer total gut. Ich finde, es erdet ungemein.

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