Origami-Lesezeichen – jetzt mit Anleitung

An Lesezeichen herrscht bei uns ja eigentlich kein Mangel. Aber als ich diesen Beitrag über Origami-Lesezeichen bei der Wortgalerie las, fielen mir die schönen Papiere wieder ein, die ich im letzten Jahr nach einer Ausstellung japanischer Kunst gekauft hatte. Einige dieser Papiere habe ich schon in hübsche Schachteln verwandelt, um kleine Geschenke darin unterzubringen. Viel mehr kann ich sowieso nicht falten, außer Seerosen, aber dazu nehme ich Servietten und setze sie dann auf die Kaffeetafel.

Das Falten der Lesezeichen ist sehr einfach und für Anfängerinnen wie mich bestens geeignet.

Foto: © Petra Gust-Kazakos

Foto: © Petra Gust-Kazakos

Das fertige Lesezeichen wird einfach über eine Seitenecke gestülpt, auf der einen Seite sieht man dann ein Dreieck, das sich durch die Einschubtasche ergibt.

Foto: © Petra Gust-Kazakos

Foto: © Petra Gust-Kazakos

Auf der anderen Seite sieht man ein Viereck. Mit schönem Papier wird selbst diese wirklich kinderleichte Faltung zu einem sehr hübschen Hinkucker : )

Foto: © Petra Gust-Kazakos

Foto: © Petra Gust-Kazakos

So faltet man ein Origami-Lesezeichen:

Ein quadratisches Stück Papier einmal diagonal falten.

Ein quadratisches Stück Papier einmal diagonal falten.

Die rechte und die linke Ecke nach oben falten und die beiden Faltungen wieder auflösen.

Die rechte und die linke Ecke nach oben falten und die beiden Faltungen wieder auflösen.

Die mittlere Ecke nach unten falten.

Die mittlere Ecke nach unten falten.

Die rechte und die linke Ecke nach oben falten. Dann die rechte und linke Ecke (Hälfte) nach unten falten.

Die rechte und die linke Ecke nach oben falten. Dann die rechte und linke Ecke (Hälfte) nach unten falten.

Die letzten beiden Faltungen wieder auflösen und nun beiden Ecken in die entstandene „Tasche“ falten.

Die letzten beiden Faltungen wieder auflösen und nun beiden Ecken in die entstandene „Tasche“ falten.

Fertig : )

Fertig : )

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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36 Antworten zu Origami-Lesezeichen – jetzt mit Anleitung

  1. Wortgalerie schreibt:

    Sieht schön aus! Und freut mich, dass mein Artikel inspirieren konnte 🙂

  2. Bücherphilosophin schreibt:

    Oh, sieht das toll aus! Und dann auch noch selbst gemacht, find ich super 🙂
    Ich hab seit Kindertagen zwar nichts mehr gefaltet, aber jetzt machst Du mich neugierig. Wenn ich nur ebenfalls so schönes Papier fände. Stehen Lesezeichen denn auch in Origamibüchern, oder woher hast Du die Anleitung?
    LG und hab einen schönen Sonntag,
    Katarina 🙂

  3. Ein wirklich hübsches Lesezeichen, liebe Petra! 🙂 Und das von Dir gewählte Musterpapier aus Japan gehört auch zu meinen Lieblingsbögen, sooo fein.

    Herzlichst grüßt Dich Karin

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Wie schön, das freut mich, liebe Karin : ) Du kannst aber wahrscheinlich noch viel tollere Sachen falten, vielleicht dürfen wir da mal wieder etwas auf deinem Blog bewundern? Liebe Grüße!

  4. Susanne Haun schreibt:

    Guten Morgen, Petra, eine schöne Idee. Ich merke mir gleich die Anleitung. Ich habe auch die Hoffnung, dass diese Lesezeichen nicht ganz so schnell aus den Büchern herausfallen wie die üblichen…. 🙂
    Einen schönen Pfingstsonntag wünscht dir Susanne

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Guten Morgen, liebe Susanne! Ich finde, das Lesezeichen hält wirklich gut, das Einschieben der Seite ist wohl besser, als lediglich ein Dazwischenlegen. Liebe Grüße & einen schönen Sonntag!

  5. buchpost schreibt:

    Danke für die Anregung und die Links! Ich weiß nicht, wie viele Lesezeichen ich schon gekauft habe, aber immer wenn ich eins brauchte, waren sie alle unauffindbar. Jetzt werde ich mal schönes Papier suchen. Schöne Pfingsttage. Anna

  6. buzzaldrinsblog schreibt:

    Wow, was für eine wunderschöne Idee, vor allem, da ich an einem chronischen Mangel an Lesezeichen leide! 🙂

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das passt ja gut, liebe Mara : ) man könnte so ein Lesezeichen ja theoretisch auch aus einem Stück Zeitung oder einer hübschen Seite einer Illustrierten herstellen. Das Papier müsste dann nur quadratisch zugeschnitten werden. Noch einen schönen Feiertag & liebe Grüße!

  7. dasgrauesofa schreibt:

    Das ist ja eine tolle Idee, vor allem für die vielen Bücher ohne Lesebändchen. Werde ich nachbasteln. Vielen Dank für die schöne Anregung, Claudia

  8. Philipp Elph schreibt:

    Bei meinen Arbeiten als Hobby-Buchbinder fallen ab und zu Reste von schönen Einbandpapieren an, ob das nun japanische Siebdruckpapiere, italienische Buntpapiere oder Papiere von deutschen Buntpapierkünstlern sind wie z.B. Tanja Karipidis (sh.: http://www.buntpapier.eu/ ).
    Von diesen Resten stelle ich gern solche Lesezeichen her – Eselsohren genannt.

  9. Dina schreibt:

    Eine nette Anregung, liebe Petra! Ich benutze alles Mögliche und Unmögliche als Lesezeichen. Klausbernd hat einen kleinen Zopf aus Moschusochsenhaaren aus der Arktis, als ich in Irland war zopfte ich mehrere Lesezeichen aus Schafwolle. 🙂
    Herzliche Grüße aus Norwegen
    Dina

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ui, aus Moschusochsenhaar? Riecht das nicht ein bisschen – hm – streng?? Zöpfe aus Schafwolle und Moschusochsenhaarlesezeichen finde ich jedenfalls umwerfend exotisch, liebe Dina : )

  10. haushundhirschblog schreibt:

    Sofort ausprobiert und … benutzt und verschenkt … 😉
    Schön!

    Liebe Grüße,
    mb

  11. Pingback: R. Goscinny & A. Uderzo: Asterix in Britain | buchpost

  12. Da ist bei mir zu Hause wohl bald mal wieder Kinderarbeit angesagt, damit ich auch so was Hübsches kriege. LG Mila

  13. Lakritze schreibt:

    Wunderschönes Papier!
    (Hmm. Wenn man für jede Seite des Buches zwei davon herstellte, gäbe es nie wieder Eselsohren …)

  14. Gibt es das auch für E-Books ? 😉

  15. https://worthaus.wordpress.com/ schreibt:

    Das ist eine wunderschöne Idee vielen Dank

  16. Hand craft schreibt:

    mam kann aber auch die ecke von dem übriggebliebenen Quadrat ebenfalls in die Tasche stecken. Dann hat man nämlich ein Dreieck, ohne einen Spalt in der Mitte. Auf die Idee bin ich selber gekommen und ich muss sagen, es sieht toll aus!

  17. The Tastemonials schreibt:

    Oooch, ist das wunderschön! Könnte sogar einer Anti-Bastlerin wie mir gelingen 😉 Drück Dich, Heike

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