Englische Dichter und ihre Häuser

Nachdem ich kürzlich eine Empfehlung der beiden Bücher Englische Dichter und ihre Häuser sowie Französische Dichter und ihre Häuser bei DruckSchrift las, konnte ich nicht widerstehen und bestellte beide 2nd Hand und sehr günstig. Das Buch von Hans-Günter Semsek über die englischen Dichter habe ich nun gelesen und finde es ebenfalls empfehlenswert: 13 Porträts, einigermaßen ausgewogen, denn es kommen auch etliche Schriftstellerinnen und ihre Häuser vor, u. a. Jane Austen, Charlotte, Emily und Anne Brontë und Virginia Woolf. (Das Verhältnis von Dichterinnen und Dichtern, soviel sei schon vorweggenommen, ist in dem Buch über die Französischen Dichter und ihre Häuser weit weniger ausgewogen.)

Die 13 lesenswerten Porträts sind alphabetisch geordnet, was ich persönlich schade fand, hätten doch die Beschreibung der Bloomsbury Group, Vita Sackville-Wests Porträt und das über Virginia Woolf gut zusammengepasst. Eine chronologische Ordnung wäre da hilfreicher gewesen. Aber egal, das Büchlein ist nett zu lesen und macht Lust darauf, die Häuser bei einer ausgiebigen Rundreise selbst aufzusuchen.

Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Foto: (c) Petra Gust-Kazakos

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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6 Antworten zu Englische Dichter und ihre Häuser

  1. Dina schreibt:

    Das Buch wird sehr gemischt aufgenommen, deswegen hatte ich es nicht geholt; man erfährt wenig Neues, es ist recht lieblos zusammengestellt und alles was man sieht oder erfährt gab es bereits, entweder bei Wikipedia oder in Zitatensammlungen. Vielleicht sollte ich doch einen Blick selbst reinwerfen. Danke für die Vorstellung, liebe Petra. Habe einen schönen Restsonntag!

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Dina, da bin ich anderer Ansicht. Die erste Auflage dieses Buches stammt von 2001. Also aus jenem Jahr, in dem Wikipedia überhaupt erst ins Leben gerufen wurde. Und es sollten dann noch viele Jahre vergehen, bis es als einigermaßen okay galt, aus Wikipedia statt aus einer der traditionellen Enzyklopädien zu zitieren. Zwar wurden einige Kapitel des Buchs in kürzerer Form bereits für den Reise-Know-how-Band „England – Der Süden“ genutzt, diese Texte wurden allerdings für dieses Büchlein hier nochmals stark erweitert. Natürlich bin ich mit einigen der Biographien (denen der Brontës oder der von Virginia Woolf z. B.) bereits bestens vertraut. Aber nicht mit allen und schon gar nicht mit ihren Häusern ; ) Insofern finde ich diese Zusammenstellung gut und interessant, lieblos fand ich sie nicht. Dir auch noch einen feinen Sonntag : )

  2. Magister Somnus schreibt:

    Schöner sonntäglicher Blumenstrauss.

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