Das Königreich im Meer

Essays von Markus Gasser zu den Romanen von Daniel Kehlmann: Das klang für mich nach einer lesenswerten, womöglich erhellenden Lektüre – und das ist Das Königreich im Meer in der Tat! Die Essays geben die Gedanken und Interpretationsansätze eines überaus belesenen Kehlmann-Kenners wieder, der sich intensiv mit den Hintergründen und Vorbildern zu Kehlmanns Romanen befasst hat. Seine Erkenntnisse bietet Gasser keineswegs oberlehrerhaft dar, sondern gut nachvollziehbar, manchmal humorvoll und immer stilistisch sehr ansprechend.

Beim Blick ins Inhaltsverzeichnis sah ich, dass ich fünf der von Gasser behandelten Romane gelesen hatte: Der fernste Ort, Ich und Kaminski, Die Vermessung der Welt, Ruhm und F. Außerdem geht Gasser auf die Romane Unter der Sonne, Beerholms Vorstellung und Mahlers Zeit näher ein, die mir noch fehlen. Daher beschloss ich, nur die Essays zu lesen, zu denen mir auch die Primärliteratur vertraut ist. Ich begann rückwärts, mit F, weil mir hier meine Leseeindrücke noch am lebendigsten waren. Gefallen haben mir all seine Essays – daher empfehle ich das Buch besonders Kehlmann-Fans, die sich gern eingehender mit seinen Romanen befassen möchten.

Wenn ich die übrigen Romane gelesen habe, werde ich auf jeden Fall auch die drei verbleibenden Essays von Gasser dazu lesen. So aber hebe ich sie mir noch ein bisschen auf.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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