Alles fließt? Schreiben und Schreibblockaden

In einem Kommentar stellte mir Irgendlink eine „Nebenfrage“, die ich nun in einem eigenen Beitrag beantworten möchte, weil sie sich vielleicht vielen Leuten stellt, egal ob sie beruflich oder privat viel oder wenig schreiben: „hast Du Tipps, wie man den eigenen Schreibfleiß steigern kann?“ Dabei bin ich womöglich gar nicht die Richtige, um diese Frage zu beantworten.

Bei mir ist die Schreiberei nämlich ständig im Fluss und der Schreibfleiß hoch. Ich bin sozusagen ständig im Training. Schon bei der Arbeit schreibe ich jeden Tag: Pressemitteilungen, Fachartikel, Beiträge für unser Kundenmagazin, unseren Newsletter und unser Blog, für die ich außerdem die Redaktionsleitung inne habe. Und zu Hause geht es weiter: Tagebuch, Blogbeiträge, aktuelles Buchprojekt, je nach Stimmung kleine Gedichte, Kurzgeschichten. Ich bin offenbar nicht nur lesesüchtig, sondern auch schreibsüchtig. Vielleicht bin ich ja als Kind in eine Buchstabensuppe gefallen.

Das Gute daran: Auch wenn ich gerade mal nicht „inspiriert“ bin, um meiner privaten Schreiberei nachzugehen, kann ich immer noch von meiner beruflichen Schreiberei zehren und zu meiner eigenen Freude von mir sagen, dass ich vom Schreiben lebe. Das wollte ich schon als junges Mädchen. Idealerweise natürlich vom Schreiben meiner Bücher, aber man muss ja auch noch Ziele haben.

Echte Schreibhemmungen hatte ich nie, auch nicht die Angst vor dem weißen Blatt Papier. Die vielzitierte Schreibblockade kann ich mir gar nicht leisten, sonst müsste ich mir über einen Berufswechsel Gedanken machen. In irgendeinem Film hörte ich mal eine bösartige Replik auf einen Schriftsteller, der eine Schreibblockade hatte (ich zitiere aus dem Gedächtnis): „Eine Schreibblockade ist ein Zeichen von Gott, dass du nicht schreiben kannst.“ Das war zwar ganz lustig im Film, aber ich glaube nicht, dass eine Schreibblockade bedeutet, dass die eigene Schreiberei nichts taugt. Ich denke eher, dass bei einer Schreibblockade die Gedanken stocken, nicht weiter kommen, eine Sache umkreisen oder sich ihr zu einseitig nähern, weswegen dann letztlich der Schreibfluss ins Stocken gerät und der Schreibfleiß sinkt.

Natürlich kenne ich auch das Gefühl, dass es manchmal schwierig wird, etwas zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Entweder, weil ich zu wenig Input von Ansprechpartnern (im Beruf) bekommen habe oder weil sich mir der tiefere Sinn oder die Funktionsweise noch nicht ganz erschlossen hat. In solchen Fällen hilft es nur, sich selbst auf die Suche nach weiteren Informationen zu machen, zu recherchieren, so viel wie möglich über das Thema in Erfahrung zu bringen aus möglichst vielen Quellen, auch das Einerseits und Andererseits zu begreifen, um es hinterher verständlich beschreiben zu können. Hilfreich ist in schwierigen Fällen für mich eine Mindmap, Stichworte und erst einmal einfach drauflos zu schreiben.

Ich habe meinen Liebsten gefragt, der ja eigentlich aus einer ganz anderen Richtung kommt (Informatik) und dennoch viel schreibt, was er tut, um seinen Schreibfluss anzuregen. Ihm geht es ähnlich wie mir, er recherchiert, schreibt sich Stichworte auf zu einem Thema und wenn er genügend über das Thema nachgedacht hat, tippt auch er einfach drauflos. Er sagte: „Vielleicht muss man beim Schreiben erst einmal nur für sich schreiben, nicht an die Leser denken, nicht zensieren, obwohl man natürlich immer für Leser schreibt. Aber zensieren, streichen, umstellen kann man ja immer noch, wenn man erst einmal einen Rohtext hat.“ Das trifft es ziemlich gut, finde ich. Vielleicht sollten erst das Thema und die persönliche Annäherung im Mittelpunkt stehen; der Feinschliff findet dann mit Blick auf das gedachte Lesepublikum statt, um das Ganze so verständlich wie möglich aufzubereiten.

Was macht ihr, wenn euer Schreibfluss ins Stocken gerät oder euer Schreibfleiß nachlässt?

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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43 Antworten zu Alles fließt? Schreiben und Schreibblockaden

  1. Frank Duwald schreibt:

    Ich persönlich glaube, dass das Dranbleiben zu den wichtigsten Dingen gehört. Auch, wenn ich manchmal tagelang nicht zum Schreiben komme, schreibe ich im Kopf weiter, bleibe gedanklich an dem Thema dran, womit ich gerade beschäftigt bin. Dass, was dein Liebster sagt, halte ich auch für essentiell. Der innere Zensor ist der größte Feind jeglicher Kreativität, und es ist manchmal verdammt schwierig, ihm die Luft abzudrehen.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das ist wahr, lieber Frank, so geht es mir auch. Wenn ich nicht weiterkomme, mache ich etwas anderes, eine rauchen gehen, Tee kochen, zu Hause ein bisschen Haushaltskram – aber die Gedanken kreisen weiter um das Thema. Und wer kennt nicht diese Situation: Man steht unter der Dusche und hat einen brillanten Einfall. Ich bin schon mal aus der Dusche gestiegen und habe mir einen Einfall, tropfnass, notiert, damit ich ihn nicht vergesse ; )

  2. hideandseek411 schreibt:

    Ich habe zwar eher selten richtige „Schreibblockaden“, aber wenn ich wirklich mal vor einem leeren Dokument/Blatt sitze und nicht weiter weiß, versuche ich Musik zu hören. Manchmal verabschiede ich mich auch von dem Gedanken, das, was ich schreib, für irgendjemanden zu schreiben, sondern stelle mir vor, dass ich das nur für mich schreib, dann wird man meistens offener in meinen Augen. Oder ich lese mir andere Blog-Einträge, Bücher oder Zitate durch und lass mich davon so ein bisschen inspirieren, das geht oft auch ganz gut. 🙂

  3. Mia schreibt:

    Nun – ich schreibe dann ein paar Unsinn´s Gedichte. Die sorgen für gute Laune und so finde ich dann auch wieder zum Thema zurück. 🙂

  4. derverstecktepoet schreibt:

    Ja / ich finde auch: schreiben beginnt im Kopf / es hat für mich sogar Ähnlichkeiten wie in der Malerei / man geht sozusagen mit dem Text mit den Worten / Formen spazieren. Und nicht an das später Denken. Das hindert und schränkt nur ein. Brainstorming in kleinen Notaten. Zeichen. Skizzen.
    Das eigentliche niederschreiben ist nur noch ein formgebendes. Und wenn nichts hilft einfach der andere Text. Das andere Bild. Aber ein jeder hat ureigene Rituale und macht es auf seine ihm spezielle Art. Rezepte gibt es keine. Nur durch das machen entstehen die Sachen.

  5. Maren Wulf schreibt:

    Liebe Petra, ich beneide dich um deine Gabe, „es“ offenbar mehr oder weniger immer fließen zu lassen. Ich selbst ringe gelegentlich kräftig. Wenn ich eher strukturell-grundsätzlich festgefahren bin, mache ich meist einen Schnitt und bringe erstmal den Körper in Bewegung, das bringt auch den Geist in Schwung und auf neue Ideen. Wenn ich dagegen auf Formulierungen herumbeiße, beiße ich mich eher durch. Den Rat deines Mannes, zunächst einmal nur für sich und alles in einem Rutsch herunterzuschreiben, finde ich gut und richtig, aber das Modell funktioniert bei mir leider nicht – Perfektionisten-Krankheit, fürchte ich. 😉

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Perfektionieren kannst du doch danach immer noch, liebe Maren. Lass dich locker bei der ersten Fassung, das nimmt den Druck raus, wenn du weißt, dass die erste Fassung nicht in Stein gemeißelt ist.

  6. perlengazelle schreibt:

    Eine mir bekannte Autorin sagt Ähnliches. Recherchieren, Ideen sammeln, Stichpunkte machen, evtl Exposé, dann ungefiltert los schreiben ohne an Leser zu denken – und dann überarbeiten, nochmal überarbeiten und nochmal überarbeiten. Wenn man vom Schreiben lebt (leben muss), kann man es sich nicht leisten, auf die Muse zu warten, die einen küsst.
    Es gibt Schriftsteller, die sitzen jeden Tag von neun bis fünf am Schreibtisch …

  7. Trippmadam schreibt:

    Bloggen hilft. Als ich noch jung und unbefangen war, kannte ich keine Schreibblockaden. Einmal habe ich mir jedoch eine Blockade eingefangen, als ich als Lohnschreiberin für ein Unternehmen in der Finanzbranche tätig war. Inhaltlich und formal gegen meine Überzeugungen zu schreiben, habe ich nicht lange ausgehalten. Dazu kam noch ein traumatisches Erlebnis, das zwar nichts mit dem Schreiben zu tun hatte, aber doch Auswirkungen darauf hatte. Jetzt geht es zwar wieder einigermaßen, aber die Leichtigkeit und die Sicherheit sind weg.

  8. Ramblingbrother schreibt:

    Schreibblockaden bei mir sind vermutlich die Folge eines wahnwitzigen Anspruchs an mich selbst: In jeden Satz so viel Bedeutung und Inhalt hineinpacken zu wollen, bis er zum Bersten voll ist. Mir fehlt die leichtere Hand. Wenn ich sie hätte, wäre es leichter, schneller und produktiver zu sein. Mir fällt auch auf, dass eine Art dialogisches Schreiben Blockaden überwinden können: Wenn ich meine geistigen Instanzen in einen Dialog zwingen kann, Rede und Gegenrede quasi, dann schenkt mir diese Struktur oft einen schönen Schreibfluß.

    Liebe Grüße

    Achim

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Lieber Achim, das dachte ich mir schon, dass du hohe Ansprüche an dein Schreiben stellst, deine Texte sind jedenfalls immer sehr lesenswert.
      Das dialogische Schreiben klingt interessant, wenn das für dich die richtige Methode ist – wunderbar, dann hast du sozusagen deine Methode, Musenküsse zu provozieren, für dich gefunden. Danke, dass du diese Methode mit uns teilst.
      Liebe Grüße!

  9. Susanne Haun schreibt:

    Wenn ich müde bin, fällt es mir schwer, zu zeichnen oder zu schreiben. Ich bin der sprichwörtliche „frühe Vogel“. Um 21 Uhr ist mein Bett angesagt und um 6 Uhr früh bin ich am kreativsten. Da ich das weiss, entscheide ich oft um 21 Uhr, den Zeichenstift beiseite zu legen, weil ich weiss, wenn ich geschlafen habe, flutscht es.
    Ich kenne Blockaden nicht, die Welt ist so voller Inspiration, dass ich mich immer entscheiden muss, mit welchem Thema ich mich beschäftige und es ist für mich eher schwierig aus dem Überfluß zu wählen und vor allem, meinen Tag richtig einzuteilen und mich nicht in diesem und jenen zu verlieren und von allem ein Stück zu machen und nichts richtig.
    Aber auch das habe ich mit den Jahren gelernt…. jeden Tag bringt eine Entscheidung an was ich arbeiten will…..
    Einen schönen Sonntag euch allen…..

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Susanne, auch ein Übermaß an Ideen kann manchmal bremsen, wenn man sich kaum entscheiden kann, welche Idee aus dem Überfluss man zuerst bearbeiten soll. Was du zur Einteilung des Tages sagst, halte ich auch für wichtig, egal ob man eher eine Lerche oder eine Nachteule ist. Wenn ich Urlaub habe und mein Laptop mitnehme (was ich eigentlich meist tue), dann halte ich für mich auch gewisse „Arbeitszeiten“ ein, ich versuche mich also zu disziplinieren, damit ich den Tag außer zum Erholen auch zum Schreiben nutze. Klappt bisher ganz gut. Danke für deinen Kommentar & liebe Grüße!

  10. Philipp Elph schreibt:

    Während des Berufslebens habe ich viele längere Vorträge gehalten und viel Schriftliches verfasst. Die Vorbereitungen oder das Schreiben gelang am besten unten Druck.
    Heute ist Schreiben (Bloggen) eine meiner Freizeitbeschäftigungen. Ich bezeichne es auch als Gehirnjogging. Selten umfasst ein Post von mir mehr als 500 Wörter und beim Schreiben ist es wie mit anderen Tätigkeiten: mal geht es einfach, sprudelt förmlich aus mir raus, mal erscheint es als zähe Arbeit. Dann verfahre ich wie dein Liebster. Eine echte Schreibblockade kenne ich allerdings nicht. (Nur machmal Faulheit oder Lustlosigkeit)

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Oha, du warst also ein „Deadline hunter“ : ) Ja, manchmal hilft der Druck, manchmal muss man sowieso unter Druck arbeiten, weil so viel auf einmal ansteht. Aber immer bzw. nur unter Druck zu schreiben, würde ich schade finden. Manche Themen brauchen einen längeren Atem, um sich zu entwickeln.
      Bloggen als Gehirnjogging ist sicher einer gute Idee, ohne Druck und Stress, ganz im eigenen Rhythmus. Ich könnte mir vorstellen, solange man Themen hat, mit denen man sich intensiv befasst, sei es beim Bloggen oder auf andere Weise, tut das dem Kopf sowieso besser, als nur gemütlich auf dem Sofa das Fernsehprogramm durchzuzappen. Danke für deinen Kommentar & liebe Grüße!

  11. danares schreibt:

    Ich stimme Philipps Eingangsbemerkung zu: Schreiben unter Druck/mit Deadline löst die größte Schreibblockade – ob dabei ein guter Text herauskommt, ist freilich eine andere Frage. 🙂

  12. zeilentiger schreibt:

    Wie schön, ein Kessel mit Buchstabensuppe! Mir geht es recht ähnlich wie Maren. Ideale Vorstellungen blockieren mich recht schnell. Deswegen mag ich das Bloggen, weil es da letztlich um „Nichts“ geht. Je verspielter, desto einfacher. Je mehr mein Rahmen ein „Spiel“ ist (manchmal ganz wörtlich zu nehmen), desto leichter fließt es.

  13. juttareichelt schreibt:

    Ich finde es oft hilfreich, nicht mit „dem Anfang“ anzufangen, sondern mit dem, was mir klar ist, bzw. was ich klar vor Augen sehe. Der „Rest“ findet sich dann oft halbwegs mühelos …

    • Frank Duwald schreibt:

      So gehe ich meist auch vor. Ich fange immer mit den drängendsten Gedanken an, egal an welche Stelle sie gehören. Glücklicherweise fügen sich diese Bruchstücke irgendwann wie durch Magie zu einem Ganzen zusammen.

      • juttareichelt schreibt:

        Ich bilde mir ein, dass die Magie manchmal dadurch zustande kommt, dass unser „Kopf“ relativ bereitwillig diverse Arbeitsgänge durchführt, ohne dass wir ihn dazu explizit aufgefordert haben und wenn es uns gelingt, den Faden, der da sich immer weiterspinnt, an irgendeinem Punkt zu erwischen, dann haben wir mit etwas Glück gleich einen ganzen Kleiderschrank zusammen …

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Auch eine gute Idee, liebe Jutta! Überhaupt freue ich mich, dass sich so viele an der Ideen- und Tippsammlung mit ihren Kommentaren beteiligen : )

  14. haushundhirschblog schreibt:

    Für mich habe ich festgestellt, dass ich zwar gerne und oft schreibe, aber ich benötige immer einen wesentlichen Grund, ein „Wozu“, ich muss für einen Gedanken, eine Idee brennen, um darüber schreiben zu wollen. Und selbst dann, wenn sich diese Möglichkeit ergeben hat, macht es mir seit einiger Zeit etwas aus, geschriebene Texte zu veröffentlichen. Solange ich einigermaßen anonym schreiben konnte, empfand ich mich lockerer. Da fiel es mir wesentlich leichter, Gedanken aufzuschreiben, Erlebnisse zu beschreiben. Zu Schreiben, grundsätzlich.
    Danke, liebe Petra, für diesen Artikel! Sehr!
    Liebe Grüße, mb

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe mb, das kann ich mir vorstellen, dass es ein Unterschied ist, wie öffentlich man schreibt. Wenn ich erst etwas anonymer angefangen hätte, würde mich das wahrscheinlich anfangs auch „unfreier“ machen, plötzlich „bekannt“ zu sein. Ich hatte damals lange überlegt, ob das überhaupt so eine gute Idee ist, unter Echtnamen die eigenen Gedanken in die Welt zu entlassen. Aber bisher habe ich nur gute Erfahrungen damit gemacht. Ich hoffe, das bleibt auch so ; ) Liebe Grüße!

  15. tanjaernst schreibt:

    Liebe Petra, ich glaube, die von Dir gestellte Fragen betrifft ja letzten Endes alle „Kreativen“. Poesie, Dramaturgie, Kunst, Choreografie, Komposition, Malerei… Ich habe einmal gelesen, daß die Menge des Tuns, gleichgültig in welcher Disziplin, den ambitionierten Liebhaber von dem unterscheidet, der damit seine Brötchen verdient… So ganz klar läßt sich das für mich nicht trennen… aber: die Kontinuität spielt sicher eine der größten Rollen überhaupt. Allerdings immer mit dem nötigen Krümel Bescheidenheit. Wenn ich morgens ins Atelier gehe, mit der Hoffnung, nun jeden Tag einen Rembrandt zu schaffen, schaffe ich in erster Linie ein Problem… Den Kuß der Muse, den Du mit Deinem Duschbad so schön beschreibst, kann ich nicht erzwingen. Ich glaube, es kommt im täglichen Fluß der Arbeit darauf an, hier zum richtigen Zeitpunkt „hören“ zu können…
    Sogar Clint Eastwood soll in einem Interview gesagt haben, daß er mit dem nächsten Film schon beginnt, bevor er ein altes Projekt abgeschlossen hat. Seine Meinung: je länger die Pausen sind, zwischen den Projekten, desto größer die Hemmungen wieder einzusteigen… Schöne Woche & herzl. Grüße Tanja

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das ist wahr, liebe Tanja. Das zeigt sich ja auch schon daran, dass nicht nur Schreibende, sondern auch Künstlerinnen hier kommentieren – was mich sehr freut. Kontinuität – oder Disziplin – halte ich auch für wichtig, um den Musenkuss zu provozieren, auch wenn er nicht immer kommt und nicht jeder Text, jedes Bild etc. genial sein kann. Aber dennoch ist jeder Text, jedes Bild etc. wichtig, und wenn es nur eine „Übung“ zu einem größeren „Wurf“ ist. Danke dir für deinen Kommentar & liebe Grüße!

  16. Thimo schreibt:

    Hallo zusammen,
    bei meinem Buchprojekt kann ich mittlerweile eher von Blockadeprojekt mit gelegentlichen Schreibansätzen sprechen. Finde ich aber momentan nicht ganz so schlimm, die Prioritäten liegen einfach anders.

    Trotzdem will ich euch hier auf die Webseite eines meiner Lieblingsautoren hinweisen – Andreas Eschbach. Auf sehr persönliche Art und Weise stellt er sich hier den Fragen von Fans und Amateurschriftstellern, gibt Tipps und umfangreiche Einblicke in seine eigene Arbeit: http://www.andreaseschbach.de/schreiben/fragen/fragen.html
    Schon alleine der Umfang dieser Rubrik hat mich überrascht. Dass sich jemand so viel Mühe gibt, um Schreibwilligen ohne kommerziellen Hintergedanken etwas unter die Arme zu greifen, finde ich bemerkenswert. Nur seinen Ratschlag habe ich nicht befolgt:

    „Wenn Sie im Leben etwas anderes tun können als zu schreiben, dann rate ich Ihnen: Tun Sie das.“
    Dieser Teil meiner Website ist für all diejenigen gedacht, die sich außerstande sehen, diesen weisen Rat zu befolgen.

    Ich habe ihm das sogar mal per E-Mail geschrieben. Seine Antwort: „Tja. Dann hoffe ich mal, dass Sie wenigstens die anderen Ratschläge beherzigen ;-)“

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Lieber Thimo, danke für den Link. Ich finde es auch enorm, wie viel Zeit und Engagement der Autor aufwendet, um anderen Schreibenden zu helfen. Mir ist zumindest kein anderer Autor bekannt, der sich diese Mühe macht (sofern er nicht Schreibratgeber verkaufen will). Liebe Grüße!

  17. entdeckeengland schreibt:

    Liebe Petra, mit dem Post und den Kommentaren kannst Du ja fast selbst einen Schreibratgeber herausgeben. Also wenn es mir mal nicht so gut von der Hand geht, hilft entweder Schokolade oder joggen gehen. Wofür ich mich entscheide, hängt davon ab, wie nah der Abgabetermin liegt. Liebe Grüße, Peggy

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Peggy, es gibt ja schon so viele Schreibratgeberschreiber, da will ich mich lieber nicht einreihen ; ) Schokolade, genau! Das ist sicher eine ganz wichtige Inspirationsquelle, oder auch eine feine Belohnung. Mit Joggen habe ich es nicht so, aber ein schöner Spaziergang hilft mir auch dabei, die Gedanken durchzupusten. Danke dir & liebe Grüße!

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