Interview mit Richard Lorenz

Eines der interessantesten Interviews mit einem Autor, das ich je las. Offen und alles andere als stromlinienförmig. Empfohlen sei auch die dem Interview vorangehende Buchbesprechung.

dandelion | abseitige Literatur

Mit Richard Lorenz hat ein Ausnahmetalent die Buchwelt betreten. Sein erster Roman Amerika-Plakate ist im Frühjahr bei kuk, einem Imprint der legendären Edition Phantasia, erschienen und zeigt einen Autor, dessen Phantasie keine Grenzen zu kennen scheint.

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Copyright © 2014 by Deliah Lorenz

FRAGE

Für mich bist du mit Amerika-Plakate wie aus dem Nichts auf der Literatur-Bildfläche erschienen. Wie sieht deine Schriftsteller-Vita bis zur Veröffentlichung dieses Romans aus?

RICHARD LORENZ

Eigentlich habe ich keine klassische Autoren-Vita. Zwar habe ich immer wieder veröffentlicht, jedoch ausschließlich Short-Storys. Angefangen vor zwanzig Jahren, zu Beginn stark geprägt von Stephen King. Vor zwanzig Jahren jedoch galt King noch als Schundliteratur, die in Bahnhofskiosken verkauft wurde.
Von Zeit zu Zeit habe ich bei Printmedien, also Tageszeitungen, publiziert. 1996 dann eine Short-Story-Sammlung bei einem Druckkostenzuschuss-Verlag, da man damals noch nicht wirklich gut informiert war und das Angebot verlockend war. Diese Sammlung ist heute nicht mehr erhältlich – verkauft…

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Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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4 Antworten zu Interview mit Richard Lorenz

  1. Tanja schreibt:

    Sehr sehr sympathisch. Mir gefällt dein Kurzi-Interview sehr, liebe Petra.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und werde gleich mal nachsehen, um was es sich in Amerika-Plakate dreht. 😉

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das freut mich, liebe Tanja! Das Interview hat allerdings Frank von dandelion mit dem Autor geführt, ich habe es nur rebloggt : ) LIebe Grüße & noch einen gemütlichen Sonntag!

  2. Ulli schreibt:

    wirklich … auch für mich ist dies eins der interessantesten Interviews, die ich gelesen habe, mir gefällt die unverkrampfte Haltung, aber auch die Ermutigung, die dahinter steht das zu schreibe, was in einem ist, ob nun Mainstream oder nicht …
    danke dir Petra fürs rebloggen, das war eine Bereicherung für diesen verregneten Sonntag!

    herzliche Grüsse Ulli

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