tape.ly

Eulen aus Athen stellt eine Anwendung vor, bei der nostalgische Gefühle aufkommen – und dazu gibt’s ein „Mixtape“ mit bekannter und unbekannter griechischer Musik : ) Reinhören!

Eulen aus Athen

Die guten alten Mixtapes sind wieder da!

Über Jahrzehnte waren Musikplatten und ihre Cover von einer untrennbar Ästhetik, die den Zeitgeist oder ein persönliches Gefühl ausdrückten. Die Gestaltung von Plattencovern war eine Design-Disziplin für sich und neue Plattencover waren Diskussionsthema und Ausdruck einer Gesamtstimmung und Zugehörigkeit zu einer Gruppe, sei sie sozial oder von einer bestimmten politischen Einstellung geprägt. Damals waren auch die selbstaufgenommenen Kassetten, die man vielleicht seiner Angebeteten schenkte, nichteinfach nur eine „Playlist“. Oft lag ihnen ein Konzept zugrunde, mit dem man versuchte, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen oder die Beschenkte vermittels Musik in eine bestimmte, gemeinsamkeitsstiftende Stimmung zu versetzen – manchmal von Erfolg gekrönt, manchmal auch nicht.

Tapely_Start_me_upMit der Digitalisierung der Musik verschwand sukzessive die Untrennbarkeit von Design und Musik. Die CDs hatten zwar noch etwas Fläche für Bilder, aber das ist schon kein Vergleich mehr zu einem Plattencover. Inzwischen sind auch die CDs quasi verschwunden…

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Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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12 Antworten zu tape.ly

  1. Pingback: [Philea's] tape.ly - #Literatur | netzlesen.de

  2. Trippmadam schreibt:

    Oh, mixtapes! Da kommen Jugenderinnerungen hoch. (Meine tapes mochte aber nie jemand – ich war wohl damals schon etwas komisch)

  3. Ulli schreibt:

    schon wieder so ein wunderbarer Tipp – danke Petra –
    denkst du noch an eine Mail an dich mit deiner Adresse für den maritimen Raben?

    liebe Grüsse
    Ulli

  4. eulenausathen schreibt:

    Vielen Dank fürs Rebloggen!

  5. Susanne Haun schreibt:

    Guten Morgen, liebe Petra, wie anstrengend war es doch, so ein Tape zusammenzustellen! Niemand unter 30 kann das noch nachvollziehen. Es galt immer den richtigen Moment abzupassen, um Aufnahme und Stop zu drücken. Besonders wenn ich Musik aus dem Radio mitgeschnitten habe. Das waren Aktionen wo ich heute nur noch Klick Klick mache und mein grösstes Problem dabei ist, wie ich die Wiedergabeliste nenne!
    Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Oh ja! Immer auf der Flucht vor den Verkehrsnachrichten – überhaupt scheint mir, als sei im Radio früher häufiger in die Lieder hineinmoderiert/gesprochen worden. Auch das Aufnehmen von Platten für ein Mixtape war mehr als nur Klick-Klick, da ist man heute schon sehr verwöhnt. Dir auch einen schönen Tag!

  6. Pingback: Mixtape für einen Patriarchen/cancionero para un patriarca | Trippmadam

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