Hallo Dresden!

Joachim Witt sang zwar einst, dass er der Goldene Reiter sei, aber eigentlich ist es August der Starke (1670 – 1733)

Joachim Witt sang zwar einst, dass er der Goldene Reiter sei, aber eigentlich ist es August der Starke (1670 – 1733)

Mein Liebster und ich waren am Wochenende zu einer Hochzeit in Dresden eingeladen – und hatten auch ein bisschen Zeit, um erste Eindrücke von dieser schönen Stadt zu sammeln. Unser Fazit: Wir waren zwar zum ersten, doch sicher nicht zum letzten Mal dort.

Die Hochzeit und das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten waren natürlich das Allerwichtigste bei unserem Besuch, daher haben wir uns nicht allzu ausführlich mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten befasst. Aber doch ein bisschen. Am ersten Abend, einem Donnerstag, trafen sich die bereits angereisten Hochzeitsgäste auf den Lingnerterrassen am Lingnerschloss, eines der drei nebeneinander liegenden Elbschlösser am Dresdner Elbhang.  Das war für den Anfang perfekt, denn dort bietet sich den Gästen außer ausgezeichnetem Essen auch gleich eine tolle Aussicht über die Stadt.

Übernachtet haben wir im Hotel Hofgarten 1824. Die Zimmer sind klein, hell und mit dem Wichtigsten ausgestattet: Bett, zwei Nachttische mit Lampen (hell genug zum Lesen), zwei Stühle, eine Kommode und eine Garderobe. WLAN gibt es auch und das unprätentiöse Frühstücksbüffet hält eigentlich für jeden Geschmack etwas bereit (Brot, Toastbrot, Brötchen, gekochte Eier, Wurst, Käse, Nutella, Honig, Cornflakes, Obst etc.). Das Hotel in der Theresienstraße 5 liegt sehr günstig; von dort aus lassen sich zu Fuß etliche Dresdner Schönheiten erlaufen.

Lesezeichen_PlauenerSpitzeSo bummelten wir denn am Freitag durch Dresden. Dabei haben wir beispielsweise gelernt, was eigentlich Plauener Spitze ist, nämlich eine seit 1881 maschinengestickte Tüllspitze. Die freundliche Verkäuferin in dem kleinen Laden in den Kunsthandwerkerpassagen erzählte uns geduldig alles, was wir über die Plauener Spitze wissen wollten. So auch, dass diese auf der Weltausstellung in Paris sogar den Grand Prix erhielt und dass bei Stickspitze, anders als etwa bei geklöppelter Spitze, die Stickerei auf ein Untergrundgewebe aufgestickt werden muss, das hinterher ausgeschnitten oder weggeätzt wird. Heutzutage verwende man dazu auch Gewebe, das sich bei Kontakt mit warmem Wasser auflöst. Interessant. Und eine gute Gelegenheit, meine Lesezeichensammlung um ein Lesezeichen aus Plauener Spitze zu erweitern.

LeseLust

Um die Ecke entdeckten wir die Buchhandlung LeseLust, die uns zunächst wegen ihres Namens auffiel (von wegen Leselust & Reisefieber). Eine kleine, wohlsortierte Buchhandlung mit gemütlichen Leseplätzchen, die zahlreiche interessante Entdeckungen bietet. Für mich zum Beispiel die schöne Ausgabe mit Essays von Charles Lamb. Das Buch Eine Abhandlung über Schweinebraten erschien im Berenberg Verlag und lacht mich an, auf dass ich es bald lese.

ImposantWir spazierten über die Augustusbrücke und sahen uns die üblichen Verdächtigen an, allerdings alles nur von außen. Wunderschön, sehr prachtvoll, sehenswert. Die Preise in den Cafés und Restaurants trotz hoher Touristendichte moderat, die Leute sehr freundlich. Zeit für den einen oder anderen Museumsbesuch nehmen wir uns erst bei einem ausgiebigeren Trip.

Übrigens gefielen mir die prächtigen Gebäude und besonders auch der Fürstenzug – komplett aus Fliesen aus Meißner Porzellan – bei Nacht besonders gut.

Obwohl: Eine Museums-Ausnahme gab es dann doch am Sonntag, unserem Abreisetag. Wir hatten noch ein paar Stündchen Luft zwischen Auschecken aus dem Hotel und dem Abflug und spazierten ein wenig herum. Dabei stießen wir auf das kleine, schön gemachte Erich Kästner Museum, das ich hiermit wärmstens empfehlen möchte. Es befindet sich in der Villa Augustin am Albertplatz. Besagte Villa gehörte einst Kästners Onkel, Franz Augustin, einem wohlhabenden Pferdehändler, den Kästner häufig besuchte. Das Museum selbst heißt nicht umsonst micromuseum, denn die mobilen Säulen mit den Schubladen und Fächern, die das Museum bilden, sind flexibel hierhin und dorthin zu verstellen und können sogar auf Reisen gehen. Das Konzept stammt von dem Architekten Ruairí O’Brien und ist ebenso einfach wie raffiniert: 13 Säulen mit verschiedenfarbigen Schubfächern, in denen man Informationen, Fotos, Zeugnisse, Zitate und vieles mehr von und zu Erich Kästner findet. Mir gefiel dieser mosaikhafte Ansatz sehr gut, man setzt sich, ohne an eine Reihenfolge gebunden zu sein, selbst ein Bild zusammen. Auf der Homepage des Museums findet ihr weitere Informationen.

Ja, und nun ist der Ausflug schon wieder vorbei, die schönsten Stunden sind leider allzu oft auch die kürzesten. Ich freue mich jedenfalls auf meinen nächsten Dresden-Besuch.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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41 Antworten zu Hallo Dresden!

  1. Pit schreibt:

    Hallo Petra,
    das mit dem „zum ersten aber sicher nicht zum letzten Mal“ gilt fuer uns auch. Meine Frau war ganz begeistert, als ich ihr Dresden gezeigt habe. Mal sehen, wann wir es wieder dahin schaffen.
    Liebe Grüße aus „Fritztown“,
    Pit

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Hallo Pit, ja, Dresden ist auf jeden Fall mehr als eine Reise wert : ) Für euch ist es natürlich eine sehr viel weitere Reise als für uns, da lohnt sich dann eine kleine „Deutschland-Tournee“. Liebe Grüße!

      • Pit schreibt:

        Hallo Petra,
        wir versuchen immer, wenn wir schon kommen, mindestens 4 Wochen dazubleiben. Aber mit nur wenigen Stationen, weil wir nicht ständig unterwegs sein sondern genug Zeit an einem Ort haben wollen, um uns da ohne Hetze etwas ansehen zu können. 4 bis 5 Tage an ein und demselben Ort sind für uns das Minimum. „All of Europe in two weeks“ ist nichts für uns. Da sehen wir dann natürlich nicht so viele verschiedene Orte, aber was wir sehen, das sehen wir eingehend.
        Liebe Grüße,
        Pit

        • Petra Gust-Kazakos schreibt:

          Das finde ich sehr vernünftig, immerhin habt ihr ja dann schon eine ordentliche Strecke hinter euch (und auch wieder vor euch), möglichst viel in möglichst kurzer Zeit abzuklappern, ist auch überhaupt nicht mein Stil. Lieber entspannt, dann hat man doch viel mehr von der Reise.

  2. Und wenn Ihr dann mal ein paar Tage mehr Zeit habt, lohnt sich ein Abstecher ins Elbsandsteingebirge!

    Olafs Einlasssungen über Richard Wagner und die Semper-Oper kennst Du ja schon. Der gute Mann soll nach Aussagen Einheimischer in Räuberzivil gar nicht zu erkennen sein.

    http://anglogermantranslations.wordpress.com/2013/11/17/wigalaweia-oder-wohin-mit-dem-kleinen-siegfried/

  3. Pingback: [Philea's] Hallo Dresden! - #Literatur | netzlesen.de

  4. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Petra,
    wir waren vor einiger Zeit auch ein Wochenende in Dresden, ich habe noch nicht geschafft, darüber zu berichten.
    Auch wir waren nicht das letzte mal dort. Ich war vor gut 15 Jahren öfter wegen einer Arbeit dort. Damals lag die Frauenkirche noch als Riesen-Puzzlespiel in Eisenregalen auf der Baustelle.
    Ich habe mich gefreut, bei dir von Dresden zu lesen.
    Einen schönen Abend wünscht dir Susanne

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das freut wiederum mich, liebe Susanne : ) Vielleicht schaffst du ja auch irgendwann noch einen Beitrag dazu? Du kennst dich wahrscheinlich deutlich besser dort aus. Die Frauenkirche war schon sehr eindrucksvoll. Dir auch einen schönen Abend!

  5. kulturgeschwaetz schreibt:

    Wie schön! Ich fahr jetzt am Mittwoch und Donnerstag hin, freu mich gleich noch mehr, wenn ich das hier lese.:)

  6. saetzebirgit schreibt:

    Nach der Wende fand eine Freundin von mir einen Job in Dresden (ausgerechnet bei der BILD, aber sie war jung und brauchte…).Wurscht. Jedenfalls: Seither hat mich die Stadt am Wickel, war dort des öfteren und habe ein wenig mitverfolgt, wie sehr sie sich verändert hat. Nicht nur im Guten. Aber dennoch: Ich freue mich für jeden, der das Elbflorenz sehen darf…ist schon wunderschön.

  7. Maren Wulf schreibt:

    Ja, Dresden lohnt unbedingt ausführlichere Besuche. Ich war in den Jahren nach dem Mauerfall beruflich viel dort und seither immer mal wieder. Die Stadt hat sich ziemlich verändert in all den Jahren. Nicht nur zum Guten, da kann ich Birgit nur zustimmen. Im Erich Kästner Museum war ich noch nie, das hole ich beim nächsten Mal nach. Das Konzept hört sich toll an.

  8. literatwo schreibt:

    Ihr treibt euch alle in Dresden herum und sagt nix? Also ehrlich – lach.

    Ein super schöner Bericht – komm bald wieder und ihr anderen, kommt auch bald wieder.

    Gruß aus DD – Nähe Großer Garten 🙂

  9. carolapeters schreibt:

    Hallo Petra,
    ich war mittlerweile schon ein paar Mal in Dresden und finde es immer wieder toll dort.
    Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, natürlich nur wenn man/frau diese Musikrichtung auch mag, ist das Diexieland Festival. Da ist ganz Dresden außer Rand und Band 🙂 Und da viele Veranstaltungen abends sind, bleibt trotz Festival-Stimmung immer noch genügend Zeit für Sightseeing.
    LG, Carola

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ahaaaa? Ich bin nicht sicher, ob das meine Musikrichtung ist, aber ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Festival in Dresden gute Laune macht : ) Ich fand es ja schon abends nett, rund um die Frauenkirche treten Künstler auf, jonglieren, singen Arien, spielen Musik – alles sehr entspannt und wirklich schön.

  10. Trippmadam schreibt:

    Dresden steht schon ganz lange auf meiner Liste. Danke für die schöne Beschreibung.

  11. R. M. Beyer schreibt:

    Sehr eindrucksvolle Beschreibung und offensichtlich hat alles gepasst. Mit dem Lingnerschloss im Speziellen verbinde ich persönlich auch schöne Momente, wobei mir das Schottenschlösschen „Palais Findlater“ fast besser gefällt. Dresden ist wirklich zu empfehlen, deshalb wohne ich ja auch hier. 🙂 Schöne Grüße aus Dräsdn und weiterhin frohes Bloggen!

  12. Kastanie schreibt:

    Liebe Petra,

    schön, dass es dir (euch) in meiner Heimatstadt gefallen hat. Der Dresdner im allgemeinen ist ja sehr stolz auf die Schönheit seine Stadt und übersieht dabei schnell mal all die hässlichen Seiten, die es auch gibt. Kriegszerstörung und der sozialistische Wiederaufbau haben schon sehr schmerzhafte Spuren hinterlassen und die Entwicklung nach der Wende war, wie Birgit treffend schrieb, auch nicht nur positiv. In den achtziger Jahren habe ich, damals schon fast erwachsen, das erste Mal Prag ganz bewusst erlebt und mir wurde plötzlich klar, wie die Innenstadt Dresdens aussehen könnte, wenn neben dem kleinen Barockviertel noch die gesamte Altstadt mit ihrer Vorkriegsbebauung existieren würde. Nichtsdestotrotz strömen die Touristen in die Stadt und Dresdens Bevölkerung wächst und wächst, wie sonst im Osten wohl fast nirgends. Ich liebe vor allem die Verbindung zwischen Stadt und Landschaft und hoffe, dass dieses Ensemble nicht noch weiter verschandelt wird. Es gibt sehr viele attraktive Stadtviertel und wenn ihr das nächste Mal kommt, müsst ihr euch zum Beispiel unbedingt auch die Äußere Neustadt anschauen, da gibt es in einem der größten Gründerzeitviertel Europas noch viel buntes urbanes Leben. – Dein Bericht über das Kästner-Museum hat mich daran erinnert, dort nun endlich noch mal rein zu gehen. Ich war kurz nach der Eröffnung drin und dann nie wieder…

    Liebe Grüße von Claudia – Vielleicht können wir ja bei deinem nächsten Besuch mal ein Treffen mit den anderen Bloggern aus Dresden organisieren 🙂

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Claudia, vielen Dank für deinen interessanten Kommentar. Wenn man dort gelebt hat oder noch lebt, nimmt man die Stadt bestimmt ganz anders wahr als so eine Touristin wie ich. Ich war zum Beispiel erfreut, wie viel alte Bausubstanz noch existiert. Natürlich gibt es sicher auch viele Platten, aber ich hatte mir Dresden sogar noch mehr in dieser Richtung vorgestellt.
      Die Idee mit dem Bloggertreffen ist gut : )

  13. buecherliebhaberin schreibt:

    Liebe Petra,

    jetzt weiß ich nicht so recht, was ich sagen soll. Natürlich ist Dresden eine schöne Stadt und ich gebe Dir auch gern mit allem Recht aber jetzt kommts. ABER ich bin Leipzigerin und eine kleine Rivalität gab es schon immer zwischen beiden Städten ;). Von daher sag ich nur: Fahr doch mal nach Leipzig. Lohnt sich auch. Das Elbsandsteingebirge (wie oben schon erwähnt) ist wirklich ein Traum!.

    Liebe Grüße von Vera

  14. buzzaldrinsblog schreibt:

    Liebe Petra,

    ich habe zwei Jahre lang in Dresden studiert und hätte mir gut vorstellen können, dort weiter zu bleiben – leider war das damals nicht möglich. Ich habe mich sehr in die Stadt verliebt, die wirklich viele interessante Orte zu bieten hat. Bei einem Dresdenbesuch bietet sich übrigens auch die parallele Lektüre von Tellkamps Turm prima an.

    Liebe Grüße
    Mara

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Mara, Menschenskinder, wie viele sich in Dresden so toll auskennen! Da hätte ich euch und dich mal vorher nach Tipps fragen sollen ; ) Auf den Turm wies mich auch ein Taxifahrer hin, das fand ich sehr nett. Hier in KA ist mir jedenfalls noch kein Taxifahrer begegnet, der mich auf Literatur hingewiesen hätte ; ) Liebe Grüße!

    • macg82 schreibt:

      Hallo Mara,
      Ha So ist das, wer einmal un dieser Stadt gelebt habt, will dahin wieder zurück (geht mir und meiner Frau zurzeit so). Wann hast du in DD studiert?
      Gruß
      Marc

  15. entdeckeengland schreibt:

    Nun hier scheint ja eine ganze Versammlung von Dresden-Liebhabern zu sein. Ich war mit meinem Liebsten letztes Jahr über die Weihnachtsfeiertage dort. Es war für mich auch das erste Mal und ich habe mich auch gleich verliebt. Wir waren in der Gemäldegalerie im Zwinger und im Grünen Gewölbe, weil ich das schon gaaaanz lange mal machen wollte. Jetzt nach deinem Post habe ich natürlich gleich wieder Lust hinzufahren. Lieben Gruß, Peggy

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ah, dann hast du Dresden ja schon mal wesentlich intensiver studieren können : ) In der Advents- und Weihnachtszeit ist Dresden bestimmt ganz besonders schön, ich stelle es mir hübsch feierlich und doch gemütlich vor. Liebe Grüße!

  16. macg82 schreibt:

    Hach, da kommt Heimatsehnsucht auf. Hast ein paar Ecken genannt, die ich auch nicht besucht habe (Kästnermuseum, Lingnerschloss), aber das wird bei dem einen oder anderen Großelternbesuch auch noch abgehandelt 🙂 was ich auch noch beim nächsten Besuch empfehlen kann ist mit der Schwebebahn zu fahren und dann auf der Aussichtsterrasse einen wunderbaren Blick über die Stadt zu genießen (war für mich vor kurzem auch eine Premiere).
    Liebe Grüße
    Marc

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Ja, die Schwebebahn! Die möchte ich auch gern ausprobieren, ich kannte bisher nur die in Wuppertal, meines Vaters Heimatstadt. Die fand ich ja als Kind super! Ist auch sehr lange her, dass ich mit ihr gefahren bin. Aber ich war ganz entzückt, dass es auch in Dresden eine gibt : ) Liebe Grüße!

  17. BirthesLesezeit schreibt:

    Liebe Petra, was für ein schöner Bericht :-). Ich war noch nie in Dresden, will aber schon seit einigen Jahren mal dorthin. Nun zieht es mich noch mehr dorthin und ich denke, dass wir vielleicht nächstes Jahr doch endlich einmal dorthin kommen :-). Herzliche Grüße !

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Vielen Dank, liebe Birthe : ) Ja, Dresden lohnt sich wirklich sehr, vielleicht machst du ja eine kleine Städtetour und schaust dir bei der Gelegenheit noch andere Perlen an. Ich hab jedenfalls Lust dazu : ) Liebe Grüße!

  18. rotziundbaerchen schreibt:

    Und hier kommt noch eine Wahldresdnerin =)
    Ich komme ursprünglich aus Luxemburg, kenne daher Deine Geburtsstadt auch sehr gut (Trier ist wunderschön und kuschelig…) und bin momentan zum Studieren in Dresden.
    Wenn ich ganz ehrlich bin fallen mir die Platten nicht besonders unangenehm auf, die gehören einfach dazu – wenn ich an Dresden denke fallen mir hunderttausend andere Sachen vorher ein!
    Wenn Du noch ein Mal her kommen solltest und gaaanz viel Zeit hast, hier ein paar Tips:
    – die Bastei besuchen, am besten nicht mit dem Auto hochfahren, sondern das Auto in Rathen oder Wehlen stehen lassen (oder einfach die Bahn nehmen), ggf mit der Fähre überfahren und hochlaufen!
    – ein Mal nach Pirna gehen, wunderhübsches kleines Städtchen, toller Marktplatz mit SchokoLaden, diversen Restaurants, schöne Kirche,… Zum Essen kann ich das Refugium empfehlen, befindet sich in einer Nebenstraße die vom Platz abgeht. Außerdem lässt sich ein Besuch wunderbar mit einem Spaziergang an der Elbe kombinieren
    – in der Alaunstraße in der Neustadt die Baumstriezelmanufaktur besuchen, ich habe Baumstriezel in Prag kennen gelernt und bin begeistert, dass es in diesem Mini-Restaurant auch salzige Kompositionen gibt!
    – das Hygienemuseum: da gibt es nicht viel zu sagen, muss man gesehen haben wenn man sich ein klitzekleines Wenig für Naturwissenschaften interessiert!! Es gibt auch total lustige Experimente/Spiele zum selber ausprobieren =)
    – den Trödelmarkt unter der Albertbrücke besuchen und Schätzchen finden
    – sich im Zwinger auf die Wiese legen und genießen
    – sich ein Rad ausleihen und an der Elbe entlangfahren bis man müde wird
    – Meißen und Leipzig besuchen, in Leipzig den Auerbachs Keller nicht vergessen (Flusskrebssalat ist empfehlenswert!)
    – Schlösser abklappern, irgendwo gibt es auch immer einen schönen Handwerker- oder Mittelaltermarkt
    – und so weiter und so fort… ich finde Dresden perfekt um einfach die Schuhe anzuziehen und herum zu laufen, besonders die Villenviertel, Altstadt und Barockviertel haben rein optisch sehr viel zu bieten und gutes Essen gibts überall ;D

    lG, Rotzi

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