Cozy Krimizeit mit Dorothy L. Sayers

D_Sayers_1Wie häufige Bloggäste wissen, lese ich selten Krimis – und noch seltener schreibe ich darüber. Doch die Zufallsbekanntschaft mit einem Krimi der englischen Schriftstellerin Dorothy L. Sayers in Heidelberg machte mir Lust auf weitere Krimis aus der Reihe um Lord Peter Wimsey.

Aufruhr in Oxford

Die Entdeckung von Aufruhr in Oxford war tatsächlich Zufall. Auf einem Bummel durch Heidelberg Anfang Dezember besuchte ich die Heidelberger Dependance des Reisebuchladens, in dessen Karlsruher Sitz ich vor über fünf Jahren meine Book Release Party zu Ganz weit weg feierte. Der Heidelberger Reisebuchladen, der in der Kettengasse liegt, wo sich auch mein geliebtes Anglistisches Seminar befindet, ist ebenfalls einen Besuch wert: klein, gemütlich und gut sortiert. An einem Regal in Eingangsnähe fand ich gleich mehrere Lektüren, die mich interessierten, darunter den erwähnten Krimi. Ein guter Kauf.

Passend zum Titel (Oxford!) gibt es viel Campus-Atmosphäre (und Campus Novels lese ich sowieso gern). Der Band ist übrigens nicht der erste der Serie, beim Kauf war mir allerdings nicht klar, dass es sich um eine Serie handelt. Hier findet sich die Auflistung der einzelnen Titel der Serie, die wohl 1923 begann. Demnach bin ich bei Band 12 von 1935 eingestiegen. Aber das machte mir nichts, denn die geruhsame Einführung der Figuren ermöglicht auch Späteinsteigern das Verständnis.

Geruhsam ist der ganze Krimi. Es gibt viele sehr witzige kleine und große Szenen, in denen es um die verschiedenen Beziehungen der Frauen zueinander und ihrem sehr männlich geprägten Umfeld in der Universitätswelt von Oxford geht; dazu ebenfalls amüsante Einblicke in die Beziehungen zwischen den Akademikerinnen (es sind wirklich größtenteils Frauen, daher meint die weibliche Form die männliche einfach mal mit) und dem englischen Adel. Und außerdem einige, oft bedauernde Gedanken, vor allem der Hauptfigur Harriet Vane darüber, die Welt der Forschung verlassen zu haben.

Harriet ist inzwischen eine berühmte Krimiautorin, stand aber selbst einst unter Verdacht, ihren ehemaligen Geliebten ermordet zu haben. Doch Lord Peter Wimsey, ein kluger Kopf, literarisch hochinteressiert und Amateurdetektiv, konnte ihre Unschuld beweisen. Seither versucht er, ihr Herz zu gewinnen und macht ihr regelmäßig Heiratsanträge, die sie ablehnt. Der Fall selbst ist nicht sehr aufregend, eher unterschwellig bedrohlich: Eine unbekannte Person sendet verschiedenen Akademikerinnen mehr oder weniger bedrohliche Botschaften. Ein Mord könnte geschehen, was die bedrohliche Situation verstärkt. Lord Peter Wimsey hilft Harriet dabei, die Sache aufzuklären, und ganz klassisch kann man miträtseln, wer aus dem Kreis der reichlich vorhandenen Verdächtigen denn nun die Täterin – oder doch der Täter – sein mag.

Ein gemütlicher Krimi ohne Effekthascherei, dafür mit einer Menge wunderbarer Zitate, sowohl zu Anfang der Kapitel, als auch in Dialogen zwischen Lord Peter und Harriet (beispielsweise von Robert Burton, Francis Bacon und William Shakespeare). Vor allem diese reizende Eigenheit hat mir beim Lesen besonderes Vergnügen bereitet. So viel, dass ich mir den nächsten Band ebenfalls kaufte.

Hochzeit kommt vor dem Fall

Auch der Folgeband war ein gemütliches Leseerlebnis. Er beginnt mit lauter Briefen und Tagebucheinträgen verschiedener Verwandter und Bekannter zur Hochzeit von Peter und Harriet. Ein sehr amüsanter Einstieg, weil man so auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände einen Überblick über die diversen freundlichen und weniger freundlichen Gefühle diverser Personen zu den beiden erhält. Das frisch vermählte Paar und der getreue Butler Bunter tun alles, um sich möglichst einem Rummel um ihre Personen und die Hochzeit zu entziehen, daher wollen Harriet und Peter auch ihre Flitterwochen weitab von mondänen und typischen Flitterwochenorten verbringen. Nämlich in einem hübschen Haus auf dem Lande, das sie gekauft haben.

Allerdings gibt es ein Problem, nämlich die Leiche des Vorbesitzers im Keller. So müssen Peter und Harriet selbst in ihren Flitterwochen einen Fall aufklären, was ihre Beziehung zueinander allerdings eher stärkt. Außerdem macht es ihnen auch einfach Spaß als Denkübung, der Fall an sich belastet sie durchaus. Auch hier gibt es wieder eine üppige Auswahl an Verdächtigen.

Bei aller Heiterkeit, allen wunderbar halb ironischen, halb liebevollen Liebeserklärungen und wieder sehr schönen Zitaten und Dialogen gibt es auch etliche ernste Szenen zu der generellen Frage, wie eine ideale Ehebeziehung aussehen könnte, aber auch zu dem sehr ernsten Thema der Hinrichtung eines Täters und wie man damit umgeht, wenn man selbst Teil der Aufklärung des Verbrechens war.

Ich bin nicht sicher, ob ich nun den ganzen Rest der Serie oder nur den ein oder anderen Band lesen werde, aber ich freue mich auf jeden Fall, diese beiden Bände gelesen zu haben.

Übersetzt wurden die beiden Bände von Otto Bayer.

Über Petra Gust-Kazakos

Fiel als Kind in eine Buchstabensuppe; Femme de lettres, virtuelle Salonière, Public Relations Managerin, Autorin, stets lese- & reiselustig https://phileablog.wordpress.com/
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49 Antworten zu Cozy Krimizeit mit Dorothy L. Sayers

  1. Pit schreibt:

    Hallo Petra,
    „Geruhsam ist der ganze Krimi“: diese Aussage alleine schon begeistert mich fuer diesen Krimi – einmal ganz abgesehen davon, dass mir Agatha Christies Krimis mit Lord Peter Wimsey immer schon gefallen haben. Da muss ich jetzt unbedingt noch mal ran. Danke fuer den Tipp, und einen schoenen Restsonntag,
    Pit

  2. Pit schreibt:

    oooooooooooooooooops und nochmal oooooooooooooooooooooooooops: BIG mistake! Wie konnte ich denn nur Agatha Chriustie [nichts gegen diese Krimi Autorin] und Dorothy Sayers verwechseln! *schäm mich*

  3. Pit schreibt:

    oh je: jetzt auch noch ein Tippfehler! Bin wohl noch nicht ganz wach! 😉

  4. elephantgreenm schreibt:

    Krimis waren noch nie so mein Ding. Aber jetzt hast du mich echt angelockt. Ich werde mir das ganze nochmal genauer ansehen. Vielleicht entdecke ich mal eine neue Seite von mir:)
    LG

  5. Pingback: [Philea’s] Cozy Krimizeit mit Dorothy L. Sayers – #Literatur

  6. nweiss2013 schreibt:

    Ein guter Krimi zur richtigen Zeit ist etwas Feines! 🙂

  7. buchpost schreibt:

    Hi Petra, ich mochte/mag die Sayers-Romane auch sehr gern und lese sie alle paar Jahre einmal wieder. Ich bewundere deine Gelassenheit, in der Reihe mittendrin einzusteigen und dir dann den nächsten Band zu holen. Für so etwas wäre ich viel zu zwanghaft. Ich muss dann immer mit Band eins beginnen 🙂 Auch die Biografie zu Sayers fand ich damals sehr interessant. Dir weiterhin viel Spaß mit den Büchern. LG, Anna

  8. puzzleblume schreibt:

    Dorothy Sayers liebe ich seit Jahrzehnten, seit der Schulzeit. Damals entdeckte ich ihr Krimis in der Stadtbücherei, aber ich glaube, dass ich inzwischen so ziemlich alle deutschsprachigen Taschenbuchausgaben in mehr oder minder zerlesenem Zustand im Regal habe. Wie der Zufall will, habe ich gerade am Wochenende unter den Kindle-Ausgaben gesucht, aber die sind momentan nur in Englisch erhältlich, und wie man selbst der deutschen Übersetzung anmerkt, ist es ein anspruchsvolles, reichhhaltiges Englisch. Dafür ist übrigens der E-book-Reader mit seinem bei Bedarf einblendbaren Wörterbuch genial, mit Web verbunden kommt bei Bedarf Wikipedia gleich mit, was mir gerade bei Historischem besonders willkommen ist. Ihre Liebe zu Dante Aligiheris Göttlicher Komödie, die sie Lord Peter Wimsey und Harriet Vane immer wieder in den Mund legt, hat mich auch dazu geführt. Soviel zur Wertdiskussion im Zusammenhang mit Unterhaltungsliteratur. Hab noch einen schönen Sonntagabend!

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Liebe Puzzleblume, das kann ich mir gut vorstellen, dass diese Verlinkungen dort besonders hilfreich sind. Ich finde es auch immer wieder interessant, dass diese starke Trennung in E- und U-Literatur im angelsächsischen Sprachraum wesentlich uninteressanter fürs Lesepublikum zu sein scheint als hier. Nur weil etwas tiefsinnig ist, muss es ja nicht lahm sein. Nur, weil etwas unterhaltsam ist, muss es noch lange nicht seicht sein. Schade, dass dies hierzulande nicht immer so verstanden wird … Liebe Grüße!

  9. perlengazelle schreibt:

    Hach … Dorothy Sayers liebe ich seit vielen, vielen Jahren. Und mein schönster Heiratsantragsdialog in Büchern ist der zwischen Lord Peter und Harriet: „Placetne, Domina?“- „Placet.“ Wie überaus romantisch!!! Kennengelernt haben sich die beiden übrigens, als Harriet des Mordes angeklagt worden war und Lord Peter ihre Unschuld bewiesen hatte (Strong Poison). Ich glaube, da hat er ihr den ersten von vielen Anträgen gemacht, bis sie endlich zustimmte.

  10. Philipp Elph schreibt:

    Aufruhr in Oxford soll autobiographische Züge beinhalten. Zu der Zeit als D.L.Sayers studierte- und dieser Roman zeitlich angesiedelt ist -, waren Studentinnen bekanntlich noch nicht so stark an Universitäten vertreten.

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Sie soll sogar eine der ersten Frauen gewesen sein, die in Oxford ihr Examen ablegten. Das mit den autobiographischen Zügen passt natürlich auch gut zu Harriet, die ebenfalls Krimiautorin ist.

  11. Liebe Petra,
    ich bin ja nun ein ausgewiesener Nicht-Krimi-Leser und werde das, trotz möglicher Ausnahmen, nicht mehr werden. Aber Dorothy Sayers ist immer eine Option, erst recht, wenn es sich wie hier um einen ‚altenglischen‘ Campus-Roman handelt. So schnell wird es zwar dazu nicht kommen, es gibt moch soooviel, was ich noch gerne lesen möchte. Na ja, also wenn sich ne Lücke ergeben sollte …
    Was mich aber, neben Deiner liebevollen Besprechung besonders gefreut hat ist, dass du den Übersetzer Otto Bayer erwähnt hast, der meines Erachtens im englischsprachigen Bereich einer der Besten ist.
    Liebe gemütliche Grüsse
    Kai

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Lieber Kai, das wäre natürlich ein Ding, wenn ich einen ausgewiesenen Nicht-Krimi-Leser doch noch zur Krimi-Lektüre bringen würde : ) Aber ich verstehe das gut, es gibt so viele unheimlich interessante Bücher, die man selbst gern lesen möchte, da kommt man gar nicht hinterher, wenn man auch noch die ganzen Bücher lesen wollte, die auf den Literaturblogs empfohlen werden. Manchmal decken sich Wunsch und Besprechung oder man kommt auf gute Ideen, aber eben nicht immer. Liebe Grüße & viel Gemütlichkeit : )

  12. SandraBee schreibt:

    Ich möchte noch aus der Lord Peter Wimsey-Reihe einen Titel besonders empfehlen: Murder must advertise. Er spielt in einer Werbeagentur, wobei die eigentliche Mordgeschichte, die mit Drogenhandel zu tun hat, meiner Meinung nach etwas vermurkst und (fast) überflüssig ist. Die Beschreibung des Tagesgeschäfts in der Agentur und vor allem die eines Firmen-Cricket-Matches sind aber wunderbar. Und die Regeln dieses vertrackten Spieles habe ich dadurch auch endlich kapiert ;-). Harriet kommt übrigens nicht vor.
    Beim obigen Link zur Aufzählung der Wimsey-Krimis fehlt mir noch der Kurzgeschichten-Band „Striding Folly“ mit drei Geschichten. Besonders die dritte, „Tallboys“, ist, im Sinne der Fortführung der Familiengeschichte von Peter und Harriet, ganz bezaubernd.
    Hach ja, heute Abend werden sie wieder herausgekramt, schätze ich 😉

  13. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Petra, obwohl ich ein großer Krimi – Fan bin, habe ich aus dieser Reihe noch kein Buch gelesen. Ich habe gesehen, die Bände 11 und 12 sind in der Onleihe der Bücherei Berlin vorhanden. Mal schauen, ob ich mir dann erstmal den Band 1 kaufe.
    Deine Besprechung macht auf jeden Fall Lust zum Lesen.
    Ein schönes Neues Jahr wünscht dir
    Susanne

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Auch dir ein schönes & glückliches 2016, liebe Susanne! Wenn ich die Chance hätte, würde ich wohl auch eher mit dem ersten Band beginnen. Aber nun bin ich schon mittendrin und werde einfach springen. Liebe Grüße & einen guten Start in die Woche!

  14. karu02 schreibt:

    Danke für den Lesetipp. Ich kannte die Autorin auch noch nicht. Ich wünsche ein gutes neues Lesejahr.

    • Philipp Elph schreibt:

      Meine Empfehlung: „Aufruhr in Oxford“ und „Der Glocken Schlag“ (zunächst in Deutschland unter dem Titel „Die neun Schneider“ erschienen.

      • Petra Gust-Kazakos schreibt:

        Ah, ein weiterer Experte! Danke für den Tipp!

        • Philipp Elph schreibt:

          Ob ich ein Experte bin, weiß ich nicht.
          Aber gelesen habe ich alle Romane und Kurzgeschichten, in denen Lord Peter Wimsey ermittelt. Ihn, Harriet Vane, Bunter und andere habe ich mit dem ersten Krimi von Dorothy Sayers liebgewonnen, den ich im zarten Alter von 25 Jahren von Freunden am 11.12.1971 (so steht’s im Buch) geschenkt bekommen habe. Es war „Der Tote in der Badewanne“, damals im Wunderlich Verlag unter dem Titel „Ein Toter zu wenig“ erschienen. Fast alle Wimsey Romane sind in Deutschland im Laufe der Zeit unter zwei Titeln veröffentlicht – aber das ist eine andere Geschichte.
          Ich wollte nur sagen, dass ich hier wohl der älteste Sayers-Fan bin. Und in dieser langen Zeit hat sich so einiges an verschiedenen Ausgaben der Bücher von Dorothy L. Sayers bei mir angesammelt.
          So, das war mein Outing!

        • Petra Gust-Kazakos schreibt:

          Na, damit bist du auf jeden Fall ein viiiel größerer Experte als ich : ) Kann es sein, dass du mir die Romane mal vor längerem empfohlen hast oder dass du darüber bloggtest? Beim Schreiben erinnerte ich mich nämlich, dass ich viel Gutes von jemandem darüber las, wusste aber nicht mehr, wer es war …

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Danke! Das wünsche ich dir auch : )

  15. entdeckeengland schreibt:

    Liebe Petra, Dorothy L Sayers ist wirklich herrlich – besonders die Bemerkungen zur Rolle der Frau. Als ich „Strong Poison“ gelesen habe (ich fürchte, ich bin auch so zwanghaft wie Anna), habe ich meinem Mann schon fast das halbe Buch vorgelesen, weil wirklich so viel Zitierenswertes drinsteht. Trotzdem oder vielleicht deshalb hat er das Buch anschließend auch gleich gelesen, obwohl er sonst nie Krimis liest. Liebe Grüße, Peggy

  16. Stefanie schreibt:

    Liebe Petra, „Aufruhr in Oxford“ habe ich vor eineinhalb Jahren meinem Vater zum Geburtstag geschenkt, als Einstimmung auf eine bevorstehende Englandreise mit Station in Oxford. Ich wollte das Buch auch gerne lesen, vergaß es aber wieder. Deine schöne Besprechung hat mich daran erinnert 🙂
    Geruhsame Krimis mag ich auch sehr, überhaupt die Atmosphäre alter englischer Krimis… Ich bin schon gespannt 🙂

    • Petra Gust-Kazakos schreibt:

      Das ist ja prima, liebe Stefanie – da wünsche ich dir jetzt schon viel Vergnügen! Ich hoffe ja, dass mein 2nd-Hand-bestellter Band noch rechtzeitig zum Wochenende ankommt. Bisschen süchtig macht mich die Serie schon ; ) Liebe Grüße!

      • Stefanie schreibt:

        Da drück ich dir mal die Daumen! 🙂
        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

        • Petra Gust-Kazakos schreibt:

          Danke dir, liebe Stefanie, das wünsche ich dir auch : ) Das mit dem Krimi klappte leider nicht rechtzeitig, so habe ich dann „Das Haus der vergessenen Bücher“ gelesen, auch nett, aber nicht so gut wie Dorothy ; )

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