Schlagwort-Archive: Amerikanische Literatur

The Awakening

Im letzten Urlaub las ich auf meinem E-Book-Reader den Roman The Awakening von Kate Chopin, ein früher amerikanischer feministischer Roman von 1899, der mir ganz besonders gut gefallen hat. Darin geht es um eine junge verheiratete Frau, die immer mehr versucht, ein unabhängiges Leben zu führen und dabei an die Grenzen ihrer Zeit und Gesellschaft stößt. Langsam und eindringlich erzählt – und sehr empfehlenswert. Weiterlesen

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Die Aspern-Schriften

Diesen Roman von Henry James las ich weg wie nix: Ist Juliana Bordereau, die einstige Geliebte des großen, lang verstorbenen amerikanischen Dichters Jeffrey Aspern, im Besitz einiger seiner Schriften, die für die Nachwelt von großem Interesse wären? Und wenn ja, kann man die in Venedig sehr zurückgezogen lebende uralte Dame dazu bewegen, diese Schriften öffentlich zu machen oder zumindest dem Erzähler zu übergeben? Ein klassischer Pageturner mit ungewöhnlichen Elementen. Weiterlesen

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Überfahrt mit Dame

Noch eine Salonerzählung von Henry James aus dem schönen Aufbau Verlag. Bei dieser Ausgabe wird man doppelt belohnt, sie enthält nämlich nicht nur Henry James‘ Erzählung Überfahrt mit Dame, sondern auch Anthony Trollopes Die Fahrt nach Panama sowie ein sehr gutes Nachwort vom Übersetzer Alexander Pechmann. Weiterlesen

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Vorgelesen: Ready Player One

Normalerweise schlafe ich zuverlässig ein, wenn man mir vorliest – wohl ein Relikt aus der Kindheit. Aber bei diesem spannenden Science-Fiction-Roman von Ernest Cline (übersetzt von Hannes & Sara Riffel) bekämpfte ich mein Schlafbedürfnis, zuletzt bis nachts um viertel nach drei, als mein Liebster mir die letzten Kapitel aus dem Buch vorlas. Weiterlesen

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Eine Dame von Welt

Dieses wunderhübsche Büchlein aus dem Aufbau Verlag sprach mich aus mehreren Gründen an (let’s judge a book by the cover): Hübsch in warmgelbes Leinen gebunden mit passendem Lesebändchen, eine ausgesprochen schöne Schrift, dazu eine Bauchbinde mit dem Porträt einer keck-melancholisch dreinblickenden Dame (womöglich eine von Welt) und die Genre-Zuordnung „Eine Salonerzählung“, das Ganze herausgegeben und übersetzt von Alexander Pechmann, den ich bereits als Autor zweier Bücher sehr schätze – kurz: Das Buch musste ich haben. Weiterlesen

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Das Haus der vergessenen Bücher

Mit diesem Roman von Christopher Morley verbrachte ich einen gemütlichen Nachmittag. The Haunted Bookshop, so der Originaltitel, erschien 1919 und liegt nun als Taschenbuch aus dem Atlantik Verlag, übersetzt von Renate Orth-Guttmann vor. Ein nettes Schmökerchen für Bibliophile mit Hang … Weiterlesen

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Autobiographie von Alice B. Toklas

Soeben las ich mit Bedauern die wunderbare und sehr amüsante Autobiographie von Alice B. Toklas von Gertrude Stein zu Ende. Mit Bedauern, weil dieses Buch (interessanterweise als Roman bezeichnet, dazu später mehr) wirklich überaus kurzweilig zu lesen ist mit all dem Tratsch und den vielen, vielen Begegnungen und Begebenheiten aus den Leben von Gertrude Stein und Alice B. Toklas. Ich hätte noch beliebig lange darüber lesen können. Weiterlesen

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